Kunstabteilung - Department of the Arts (50)

 Stauffenberg 

posted by Amalia Kerekes 9 years ago

Mit dem Titel Stauffenbergs Geist, Hand, Bild und Umschrift der „Walküre“. Zur Geschichtsästhetik des 20. Juli 1944 anhand der Spielfilm-Inszenierung des Umsturzversuchs bei G. W. Pabst, Bryan Singer und anderen hält der Wiener Filmwissenschaftler Drehli Robnik einen Vortrag am 10. März um 16.00 am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität.

 Bernhard-Konferenz in Szeged 

posted by Amalia Kerekes 9 years ago
Mit dem Titel Komödie? Oder Tragödie? findet  am 15. und 16. März eine Thomas Bernhard-Konferenz in Szeged statt, u.a. mit der Teilnahme von Manfred Mittermayer, Hans Höller und zahlreichen ehemaligen Franz Werfel-Stipendiaten.

 Transformationen Berlins 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Am 27. November um 18 Uhr wird der Studienband Berlin átváltozásai (Transformationen Berlins, Budapest, Typotex) in der N&n Galerie (Budapest, VI., Hajós utca 39) präsentiert, der Beiträge von ungarischen Germanisten, Kunsthistorikern, Philosophen, Filmästheten und Architekten umfasst.

 Filmfestival Verzió 

posted by Katalin Teller 10 years ago

More than 50 films, 36 premiers, 27 countries, 36 international docs, 11 Hungarian docs, 5 classics, and a retrospective (Fragments of Chinese History) will be shown at the 5th Verzio International Human Rights Documentary Film Festival. Although the Festival started yesterday, one has still 5 days to join it at Toldi and Cirko-Gejzír.

 James Bond in der Batschka 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

"Der ungarischsprachige Schriftsteller in der Vojvodina unterscheidet sich von einem Schriftsteller in Ungarn dadurch, dass er ein Meer hat", schrieb der Essayist und Dichter Ottó Tolnai noch in den 80er Jahren. Nun wurde in Christina Kunzes Übersetzung Ildikó Lovas' Roman Zugang zur Adria - James Bond in der Batschka vom Balassi-Bálint-Institut herausgebraucht.

 Die ungarische Schweiz 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Das neue Heft der deutschsprachigen Literaturzeitschrift Drei Raben - Három Holló widmet sich "der ungarischen Schweiz" und gibt zugleich Anlass für einen Themenabend mit Lesungen, Musik und Schweizer Küche im Café Eckermann (1092 Budapest Ráday utca 58) am 26. September ab 19 Uhr.

 Tag der offenen Denkmäler 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Am 20. und 21. September laden mehrere Sammlungen, Museen zum Themenschwerpunkt Klassizimus und Reformzeitalter ein. Im Rahmen der europäischen Initiative Tag der offenen Denkmäler werden Programme angeboten, deren Spektrum von Konzerten, Filmen bis hin zu Museumsführungen reicht.

 Jahrbuch der ungarischen Germanistik 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Das neue Jahrbuch der ungarischen Germanistik ist heute erschienen, mit einem eigenständigen Block über den aktuellen Stand der Germanistik in Ungarn, mit literaturwissenschaftlichen Beiträgen über Hölderlin, Rilke und Lessing sowie mit linguistischen Studien zur gesprochenen Sprache.

 Museenlage 

posted by Béla Rásky 10 years ago

Zur Lage des Budapester Verkehrsmuseums im Városliget - was die Objekte betrifft wohl eines der schönsten Budapester Museen - was deren Präsentation betrifft, gemeinsam mit dem Keleti pu. ein Relikt vergangener Zeiten, zwei Beiträge, die eben nur zeigen, dass in Ungarn zwar immer alles aufs mangelnde Geld geschoben wird, es aber oft nur eher an Ideen, Konzept und Wollen  mangelt

 "Kleiner" Ring im Bartók-Saal 

posted by Béla Rásky 10 years ago

Die NZZ berichtet heute im Kulturteil über eine Ring-Aufführung im Budapester "Palast der Künste" und die Probleme, Fragen und die Gediegenheit des Baus selbst

 Europoetica 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Rund um den Tag der Dichtung findet am 10.-13. April das Festival Europoetica (.pdf) auf der Kulturmeile des 9. Bezirks statt u.a. mit Lesungen von AutorInnen aus dem Balkan und einem halbtätigen Programm über Ingeborg Bachmann. 

 Nyugat 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Anlässlich des hundertjährigen Jubiläums der Literaturzeitschrift Nyugat, die als die wichtigste Plattform der Moderne galt, wurde von der Nationalbibliothek eine Homepage eingerichtet, die nebst Bibliografien durchaus sehenswerte Fotos und Hörproben von Mihály Babits, Milán Füst, Ferenc Molnár, Sándor Márai etc. bietet.

 K.u.k. ragtime 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Mit Liveübertragung auf der Website des Petöfi Literaturmuseums wird heute um 18.00 das Album K.u.k. ragtime - Die Ragtime-Periode der Österreichisch-Ungarischen Monarchie präsentiert.

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 Stipendium 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Stipendium für ÜbersetzerInnen der ungarischen Literatur wurde vor kurzem vom Budapester Balassi Institut ausgeschrieben. Bewerbungsfrist ist der 30. März.

 

 Zeitschriften in den Zeitschriften 

posted by Amalia Kerekes 10 years ago

Doppelverweis auf das Projekt "Review within rewiew": Im Dezemberheft der Pécser Literaturzeitschrift Jelenkor stellt sich das serbische  Fantom Slobode mit Essays, Gedichten und Erzählungen vor, und das Novemberheft der Salzburger Literatur und Kritik widmet ein 30 Seiten starkes Dossier den AutorInnen der Jelenkor.

 Collegium Hungaricum Berlin... 

posted by Béla Rásky 10 years ago

 

...hat nichts mit Budapest zu tun: Gestern war Eröffnungsfest in der Dorotheenstraße (einst noch Clara Zetkin-Straße) hinter der Humboldt, und es soll ganz toll gewesen sein.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 34 

posted by Katalin Teller 11 years ago

Ein Teil der Ausstellung ist zwar bereits zu, trotzdem lohnt es sich, bis zum 28. Oktober in Gödör Klub vorbeizuschauen. Aus Anlass des Welttags und -monats der Architektur lassen sich die kurrentesten und preisgekrönten Bemühungen der ungarischen Architekten, ihrer internationalen Kollegen und des einschlägigen Nachwuchses auf etlichen Tafeln sehen.

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 33 

posted by Bela 11 years ago

Ausstellung in der Centrális Galéria

Am 20. September 2007 wird um 18 Uhr in der Centráls Galéria der CEU - 1053 Budapest, Arany János utca 32, im ehemaligen Warenhaus "Goldberger" - eine Ausstellung von Sándor Pinczehelyi mit dem Titel "Reprints and Objects 1973-2007" eröffnet.

Pinczehelyi ist in erster Linie wegen seiner verfremdeten bzw. ironischen Darstellungen der Insignien des KP-Regimes bekannt und war lange Zeit verboten.

 

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 32 - Part 2 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

"Die gemütlichen Wiener Kneipen, in denen man die alte Pester Innenstadt wiederzufinden meint, der Geruch von Pörkölt und Wurst, die Bier trinkenden Bürger unter den Bögen in der Dämmerung; das trikottragende Fräulein an der Wand als Botin einer fernen, verdorbenen großen Welt lächelt in der kleinen Gasse, die einen jahrhundertealten Namen hat, das gemütliche Wien verbirgt sich heutzutage vor dem Unbekannten genauso, wie auch die echte Pester Laune mit dem Umbau der Innenstadt verschwunden ist ...

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 31 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Das deutsch-ungarische Kulturprojekt Bipolar bietet für September zahlreiche Programme in Budapest und Berlin, von denen insbesondere die Lesung Kreatives Vergessen (Donnerstag 06.09.07, Írók Boltja) und die Sonderausgabe der Kulturzeitschrift Drei Raben hervorzuheben sind, die aus dem Projekt Revisiting Memory hervorgegangen ist und fotografische Stadtporträts beinhaltet.
 

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 30 

posted by Bela 11 years ago
Neuer ungarischer Kulturverein gegründet

Auf der Budaer Burg wurde gestern unter Beisein von ca. tausend UnterstützerInnen und FörderInnen ein neuer Kulturverein gegründet.

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 29 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Kunstabteilung im offiziellsten Sinne des Wortes, denn letzte Woche fiel die Entscheidung über die Vorsitzenden mehrerer ungarischer Kulturinstitute im Ausland. Der Theater- und Filmregisseur Can Togay wird der künftige Leiter des Berliner Collegium Hungaricum – einige Ausschnitte aus seiner letzten Theaterarbeit Herz-Zirkus-Varieté sind auf litera.hu zu sehen.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 28 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Am 17. Juni 2007 findet ab 10 Uhr ein Symposium zur Ausstellung ROMA & SINTI "Zigeuner-Darstellungen" der Moderne in der Kunsthalle Krems statt. An der Konzipierung der Ausstellung, die am 16. Juni eröffnet wird, nahmen auch ungarische WissenschafterInnen teil.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 27 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Das Germanistische Institut der Pannonischen Universität Veszprém/Ungarn plant die Herausgabe eines thematischen Bandes mit dem Titel Der deutschsprachige Roman im 20. Jahrhundert aus interkultureller Sicht. Mit diesen Zeilen möchten Sie die Betreuer und Herausgeber des Bandes, Gabriella Rácz und László V. Szabó, zu einem Beitrag einladen. Der Band soll in der Supplement-Reihe der Zeitschrift Studia Germanica Universitatis Vesprimiensis (Herausgeber der Reihe: Csaba Földes) erscheinen.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 26 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Ein ganz klassischer Hinweis auf die ungarische Buchwoche, die an diesem Dienstag startet und nebst zahlreichen Lesungen ungarischer AutorInnen ein Gespräch mit Klaus Wagenbach bietet, dessen Buch Kafkas Prag vor kurzem ins Ungarische übersetzt wurde.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 25 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Die vor kurzem von zwei Budapester Studenten ins Leben gerufene Website Daazo.com - European Short Film Centre bietet bereits zahlreiche sehenswerte Kurzfilme aus der Region, mit einem etwas höher gesteckten künstlerischen/professionellen Ziel als die üblichen Videodatenbanken.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 24 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Von der "universellen Kulturmission Deutschlands" Anfang der 1910er Jahre bis zum Abzug des Stabs von Fritz Langs Mabuse 1932/1933 (in der Titelrolle Oszkár Beregi) spannt den kulturgeschichtlichen Bogen die kleine, aber außerordentlich kompakt gestaltete Ausstellung Unser Paris ist heute Berlin. Berlin-Erlebnisse ungarischer Schriftsteller zwischen 1900-1933 des Budapester Literaturmuseums, die noch bis Anfang September geöffnet ist.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 23 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Hoffentlich folgt dazu etwas Kompetenteres im kineastischen Nachbarblog, an dieser Stelle lediglich ein hedonistischer Hinweis auf den neuen Film Opium. Das Tagebuch einer Nervenkranken von János Szász, dem Regisseur von Woyzeck und Die Witman-Jungs, der allen Voraussetzungen nach ein echter kakanischer Film hätte werden können, setzt er jene Schnittstellen von Kunst und Wissenschaft in Szene, die im kommenden Emergenzen-Workshop im September in Budapest prominent behandelt werden.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 22 

posted by Bela 11 years ago
Zaha Hadid plant Bau

... für den Budapester Szervita ter - anstelle des Parkhauses. Bauherr ist die ORCO-Gruppe

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 21 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Wieder ein exterritorialer Hinweis, diesmal Berlin: Mit dem Titel Anna Lesznai, György Lukács, Béla Balázs und Freunde um die Jahrhundertwende in Budapest und Berlin findet am 13. März eine Tagung im Berliner Collegium Hungaricum statt, die einerseits mit einer Ausstellung aus den Werken der Malerin Lesznai, andererseits mit dem im Arsenal Verlag erschienenen Übersetzungsband aus den Märchen der Dichterin Lesznai verbunden ist.

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 20 

posted by Bela 11 years ago

Ausstellung Erick van Egeraat

Architektonisch gesehen blieb Budapest nach der Wende ein fades Pflaster: Von einigen kleinen Bauten abgesehen – die Erweiterung der ING-Bank an der Andrássy út in Richtung Paulay Ede utca, die neue ING-Zentrale an der Dózsa György út, die Glastürme am Kalvinplatz oder das Skanska Haus an der Váci út konnten die Scheußlichkeiten des neuen Nationaltheaters, des Palastes der Künste oder des ganzen boomenden, aber kleinkarierten Wohnbaus nicht übertünchen.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 19 

posted by Bela 11 years ago

"Moderne und sozialistischer Realismus"

So heißt die jüngste, gestern eröffnete Ausstellung des "Ungarischen Architekturmuseums", das noch immer nicht über ein eigenes Gebäude verfügt, in einer kleinen Galerie auf der Budaer Margit körút – früher (wegen des hier befindlichen Gefängnisses für politische Häftlinge der Horthy-Ära) "Straße der Märtyrer". Die Galerie "Hap" hat – obwohl in Buda gelegen – immer wieder große urbane Themen zum Mittelpunkt ihrer Ausstellungen gemacht.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 18 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago
Wie bereits in einem Blog angekündigt, wird eine CD-ROM über die Mediengeschichte seit dem Ausgleich von 1867 bis zum Zweiten Weltkrieg vorbereitet. Nun als Kostprobe ein Feuilleton über die weniger bekannte Budapester Landesausstellung von 1885, die als Vorläuferin der das Stadtbild und die Infrastruktur Budapests bis heute prägenden Millenniumsausstellung gilt. Ebenso gilt die Einladung zur Mitarbeit an der Gestaltung der CD-ROM!

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 17 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago
Mit dem Titel KOKSZ in Wien. Karikatur und Satire aus Ungarn wird heute im Wiener Collegium Hungaricum eine Karikaturausstellung aus den Arbeiten von László Árvay, Iván Bojcsuk, Makina, László Fenekovács, Líviusz Gyulai, Géza Halász, László Jelenszky, Tibor Kaján, György Kemény, Ferenc Sajdik, Pál Szalay, Gábor Szerényi, Béla Tettamanti und Zsófi Varga eröffnet.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 16 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Zwei Ankündigungen: Auf Kakanien revisited wurden diese Woche die Rezension von Tamás Lénárt Ismen aus Cis- und Transleithanien über den Band Deréky, Pál/Kékesi, Zoltán/Kelemen, Pál (Hg.): Mitteleuropäische Avantgarden. Intermedialität und Interregionalität im 20. Jahrhundert. Frankfurt/M.: Peter Lang 2006 (Budapester Studien zur Literaturwissenschaft 9) sowie die Besprechung des Bandes Kozma Lajos modern épületei. Modern buildings by Lajos Kozma (hg. v. Éva Horányi. Budapest: TERC 2006) mit dem Titel Lajos Kozma, ein Architekt der ungarischen Moderne von Béla Rásky online gestellt. Die letzt genannte Veröffentlichung ist mit der Ausstellung Das neue Haus im Budapester Museum für angewandte Künste verbunden, die noch bis März geöffnet und durchaus zu empfehlen ist.
 

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 15 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago
Kunstprodukte gesucht für eine CD-ROM zum Thema Regionalität, kulturelle Techniken, Wissenschaftsbilder in der Kultur um 1900 und in der Zwischenkriegszeit! Die CD-ROM, die im Rahmen des gleichnamigen germanistischen Projekts Ende 2007 im Budapester Gondolat Verlag erscheinen soll, versammelt aus dem Zeitraum 1867-1933 publizistische Texte zu Schwerpunkten wie Schriftlichkeit/Mündlichkeit, Arbeiterkultur, Handwerk und Lektüre sowie körperliche, optische und akustische Besetzung der Stadt, die um weitere Materialien aus dem Bereich der Neuen Medien erweitert werden sollen.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 14 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago
Als Einstimmung in die Studie Die neueste deutschsprachige Reiseliteratur zu Galizien von Anna Byczkiewicz, die nächste Woche auf Kakanien revisited online gestellt wird, nun ein Hinweis auf den essayistischen Text Chernovitz [group trip east] von Noémi Kiss, dessen erster Teil auf Hungarian Literature online erschienen ist, Beadeker, Reportagen auf die schiere Hoffnungslosigkeit historischer Schichtungsversuche projiziert und die Frage nach der Geburtsstunde des Mythos in einem zeitlosen Durcheinander von "Konzeptarbeiten" auflöst. Konstruktionen pur, bar jeder Aussicht auf Hierarchisierungsmöglichkeiten. To be continued.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 13 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Als weiterer Hinweis zum Thema Literaturvermittlung nun die Initiative des Verlags Kortina, der heuer in der Buchreihe Literaturwunderland Ungarn gleich fünf belletristische Werke auf den Markt brachte.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 12 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Das 2005 hauptsächlich von Autoren und Redakteuren der ungarischen Lettre Internationale gestartete Übersetzungsprojekt Babelmatrix umfasst mittlerweile fast 700 Kostproben aus den europäischen Literaturen und bietet schwerpunktmäßig 150 deutschsprachige Auszüge aus der neueren ungarischen Literatur.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 11 

posted by Amalia Kerekes 11 years ago

Ohne markante künstliche Einstellungen und ohne die mit der sowjetischen Kunst reflexartig assoziierte Monumentalität präsentieren sich die Fotos Jewgeni Chaldejs in der Ausstellung Ikonen des Kriegs des Budapester Jüdischen Museums, die eine reiche Auswahl aus den Bildern zum Zweiten Weltkrieg bietet und bis zum 21. Jänner 2007 geöffnet ist.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 10 

posted by Bela Rasky 12 years ago

Az Új Magyar Zene Egyesülete búcsúzik Ligeti Györgytöl

Soha nem feledjük, hogy ö, aki meggyőződés nélkül egyetlen gesztust sem tett senkinek, talán utolsó szerepléseként, alapító tagként csatlakozott az egyesülethez – s bar neki, életműve példa rá, erre a bizonyításra szüksége nem volt, ezzel is kinyilvánította, hogy minden méltónak érzett törekvést pártfogolva, soha, egyetlen pillanatra sem szakadt ki annak a kultúrának és tradíciónak kötelékéből, mely minden csillapíthatatlan fájdalom és személyes tragédia ellenére, művészete, gondolkodása, embersége legfőbb táplálója volt.

Requiescat in pacem.

 

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 9 

posted by Bela Rasky 12 years ago

12. Juni 2006, 17:58, NZZ Online

«Nur die Phantasie muss gezündet werden»
Zum Tod des Komponisten György Ligeti

Über Grösse in der Kunst lässt sich trefflich streiten. Ein Blick auf die Musikgeschichte zeigt, dass gerade Bewertungen von Komponisten über die Jahrhunderte hinweg starken Schwankungen unterworfen waren ? man denke nur an die Rehabilitierungen von Bach um 1830 und von Mahler nach 1960. Nur selten sind sich bereits die Zeitgenossen über die Bedeutung eines Künstlers so
einig, wie sie es bei Beethoven oder, um ein Beispiel aus jüngerer Zeit zu nennen, bei Olivier Messiaen waren. In diesen erlauchten
Kreis gehört zweifellos auch György Ligeti, genoss er doch schon zu Lebzeiten den Ruf eines überragenden Neuerers, ja des originellsten Komponisten unserer Zeit.

 

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 8 

posted by Bela 12 years ago

Ligeti

Als György Ligeti fliehen musste, nahm er – so weiß ich jetzt wegen der Vorbereitungen zur 56er-Ausstellung in Wien – als einziges Objekt sein erstes Streichquartett (komponiert 1953, uraufgeführt 1958 in Wien) über die Grenze mit.

Als Kulturbanause habe ich es nicht gekannt – und mir gekauft.

Wunderschön – aber viel schöner noch "Sonate für Solo Cello" (komponiert 1948/53).

 

 

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 7 

posted by Bela 12 years ago

Seitdem ich terrestrisch-digital auch den zweiten Kanal des Ungarischen Fernsehens MTV empfangen kann (der "normal" nur über Kabel und Satellit kommt), bin ich ein Fan dieses Senders. Starke Ansätze von öffentlich-rechtlich, ernstgenommener Kultur- und Bildungsauftrag usw. Bin mir sicher, dass die Regierung von Blogger-Ferkó diesen Sender zuerst killen wird: Müssen sparen, wird's heissen.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 6 

posted by Bela 12 years ago
Ungarische Comics…

... haben eine gewisse Tradition. Eine Ausstellung im "Jövő Háza" (Haus der Zukunft) im Millenáris Park widmet sich nun im Rahmen eines Festivals der Geschichte dieser. Abgefeiert wird ein aktueller Künstler namens Róbert Odegnál. Mir haben ja die historischen und deren Kontextualisierung in die Zeitgeschichte Ungarns besser gefallen...

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 5 

posted by viktor 12 years ago

crash test dummy

Das neue europäische „Ich“ im biopolitischen Crashtest
- von 05.-13. Mai 2006 in Budapest am Erzsébet tér

crash test dummy ist eine multimediale soziale Skulptur, die Architektur, Performing Arts, Medienkunst und Kunst im öffentlichen Raum miteinander verbindet.
Ein Netzwerk von internationalen Künstlern, Wissenschaftlern, Aktivisten und Kulturzentren installiert temporäre Laboratorien. Orte des Projekts sind die europäischen Metropolen Budapest, Prag, Ljubljana und München, wo zwischen Mai und Juli 2006 für jeweils 10 Tage eine Intervention im öffentlichen Raum stattfinden
wird, um neue Lebens- und Überlebensformen in den Städten zu erkunden, zu verorten und sichtbar
zu machen.

Das Budapest Programm hier.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 4 

posted by Bela Rasky 12 years ago

Café New York wiedereröffnet

Das edle "Café New York" wird dieser Tage wiedereröffnet. Das alte Literatencafé befindet sich im sog. "Palast New York" am Erzsébet-Ring. Der Palast wurde am Ende des 19. Jahrhunderts von Alajos Hauszmann entworfen und wurde schnell zum wichtigsten Treffpunkt der ungarischen Literaturszene. Unter den Stalinisten in ein Lager umfunktioniert, eröffnete es 1954 ("Neuer Kurs" – Imre Nagy) unter dem Namen "Café Hungária" wieder seine Pforten. Vor mehr als fünf Jahren geschlossen, erwarb schließlich – nach langen Privatisierungstauziehen - die italienische Boscolo-Hotelgruppe den Bau und revitalisierte das Gebäude unter den strengen Auflagen des ungarischen Denkmalamtes: Von außen betrachtet ist das Kaffeehaus eine Gründerzeitkitschparade, dürfte aber zu einem Tourismusmagneten werden.

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 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 3 

posted by Bela Rasky 12 years ago

Attila Bartis: Die Stille

Komischerweise macht dieses Buch im deutschprachigen Raum mehr Furore als hierzulande: Hier eine von Ilma Rakusa in der Alten Schmiede in Wien gehaltene laudatio.

 Kunstabteilung - Department of the Arts - Part 2 

posted by Bela 12 years ago

Exodus mal zwei

Das Béla Bartok Gedächtnishaus und eine verpasste Ausstellung.....

 Kunstabteilung - Department of the Arts 

posted by BR 12 years ago

Sturmflut am Balaton
Ein Besuch beim ungarischen Schriftsteller Péter Zilahy

Mit dem Roman «Die letzte Fenstergiraffe» hat der junge ungarische Autor Péter Zilahy eine literarische Geschichtsbetrachtung angestellt, die vor allem im östlichen Europa als Leitfaden zur friedlichen Revolution gelesen wurde. Das Buch wurde mittlerweile in achtzehn Sprachen übersetzt. In Budapest lebt Péter Zilahy mit panoramischem Ausblick.

Budapest ist eine Stadt in Brailleschrift. Am aufgebrochenen Asphalt kann man die Strassen erkennen. Auch die Hóvirág út, die hinaufführt zu Péter Zilahys Haus. Über die Löcher streitet das liberale Stadtparlament mit der rechten ungarischen Regierung. Und so tut erst einmal niemand etwas. Nur die Budapester machen Witze.

 

Budapest

A picture from the heydays of liberal Budapest - when a whole (though short) underground line could be built within two years. And M1, the famous "Földalatti", Budapest's yellow line, still works. I have never seen this image of the construction on Andrássy before, so be full of admiration - and I am not telling your where it is from...

The M1-line so is a memento to both: a liberal mayor (for what Budapest was capable of) and the Siemens company, who more than a hundred years ago was capable of producing faultless underground trams (not like today's Combino crap...)

Budapest has – together with St. Petersburg and Vienna – one of the largest tramway networks of the world. The tramway type "UV" – standing for "Új villamos - New tramway" and pictured above – was designed in the early forties and is still a symbol for Hungary's once high-tech railway-carriage industry. With the arrival of the new low-floor-trams in spring 2006 – built by Siemens in Vienna and not too beautiful – this landmark of Budapest will vanish from the cityscape.
György Petri: Imre Nagy

Du warst unpersönlich wie die anderen bebrillten Führer
im Sakko, deine Stimme war nicht metallen,
denn du wußtest nicht, was du eigentlich sagen solltest,
so unvermittelt den vielen Versammelten. Gerade das Plötzliche
war ungewohnt für dich. Du alter Mann mit dem Zwicker,
ich hörte dich, ich war enttäuscht.
Ich wußte noch nichts

vom Betonhof, wo der Staatsanwalt
das Urteil gewiß heruntergeleiert hat,
ich wußte noch nichts von der groben Reibung des Stricks, von der letzten Schmach.

Wer will sagen, was sagbar gewesen wäre
von jenem Balkon aus, Möglichkeiten, unter Maschinengewehren
verfeuert, kehren nicht zurück. Gefängnis und Tod
wetzen die Schärfe des Augenblicks nicht aus,

wenn der eine Scharte bekommen hat. Aber wir dürfen uns erinnern
an den zögernden, verletzten, unentschlossenen Mann,
der gerade seinen Platz zu finden schien,

als wir davon aufwachten,
daß man unsere Stadt zerschoß.

Übersetzt von Hans-Henning Paetzke

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