Events - Part 3

posted by Bela on 2006/03/01 16:18

[ Events ]

Wiener Ausstellung zu 1956 - Flucht nach Wien In Wien findet im September im Wienmuseum eine Ausstellung unter dem Titel "Flucht nach Wien - Ungarn 1956" statt. Das Ausstellungsteam arbeitet am Konzept bzw. ist schon auf Materialsuche: Im Mittelpunkt steht weniger die Revolution in Ungarn, sondern die "Flüchtlingsfrage", die Ankunft der UngarInnen in Wien, deren Aufnahme und Integration, die Entstehung eines spezifischen österreichischen Selbstbildes im Zuge der Bewältigung des "Flüchtlingsstromes".

Gesucht werden aber noch immer ehemalige Flüchtlinge, die mit Objekten aus dieser Zeit - Hilfsgüter, Dokumente, "Symbole" ihrer Integration in Österreich - bei der Gestaltung der Ausstellung helfen sollen.

Hinweise werden dankend angenommen.

Bela


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Budapest

A picture from the heydays of liberal Budapest - when a whole (though short) underground line could be built within two years. And M1, the famous "Földalatti", Budapest's yellow line, still works. I have never seen this image of the construction on Andrássy before, so be full of admiration - and I am not telling your where it is from...

The M1-line so is a memento to both: a liberal mayor (for what Budapest was capable of) and the Siemens company, who more than a hundred years ago was capable of producing faultless underground trams (not like today's Combino crap...)

Budapest has – together with St. Petersburg and Vienna – one of the largest tramway networks of the world. The tramway type "UV" – standing for "Új villamos - New tramway" and pictured above – was designed in the early forties and is still a symbol for Hungary's once high-tech railway-carriage industry. With the arrival of the new low-floor-trams in spring 2006 – built by Siemens in Vienna and not too beautiful – this landmark of Budapest will vanish from the cityscape.
György Petri: Imre Nagy

Du warst unpersönlich wie die anderen bebrillten Führer
im Sakko, deine Stimme war nicht metallen,
denn du wußtest nicht, was du eigentlich sagen solltest,
so unvermittelt den vielen Versammelten. Gerade das Plötzliche
war ungewohnt für dich. Du alter Mann mit dem Zwicker,
ich hörte dich, ich war enttäuscht.
Ich wußte noch nichts

vom Betonhof, wo der Staatsanwalt
das Urteil gewiß heruntergeleiert hat,
ich wußte noch nichts von der groben Reibung des Stricks, von der letzten Schmach.

Wer will sagen, was sagbar gewesen wäre
von jenem Balkon aus, Möglichkeiten, unter Maschinengewehren
verfeuert, kehren nicht zurück. Gefängnis und Tod
wetzen die Schärfe des Augenblicks nicht aus,

wenn der eine Scharte bekommen hat. Aber wir dürfen uns erinnern
an den zögernden, verletzten, unentschlossenen Mann,
der gerade seinen Platz zu finden schien,

als wir davon aufwachten,
daß man unsere Stadt zerschoß.

Übersetzt von Hans-Henning Paetzke

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