Konferenz "Habsburg bewegt. Topografien der Monarchie"

posted by Amalia Kerekes on 2011/03/08 17:02

[ Konferenz | Conference ]

Die Abschlusskonferenz des ungarischen Forschungsprojekts "Räume der Identität. Topografien der deutschsprachigen Kultur der Österreichisch-Ungarischen Monarchie" findet am Germanistischen Institut der Eötvös-Loránd-Universität am 17.-19. März 2011 (Rákóczi út 5, Raum 144) statt.
Programm

Donnerstag
Zur Gattung Reisebericht

15.00
Edit Király (Budapest): Mit eigenen Augen reisen. Bibliothek versus Empirie in Donau-Reiseberichten des 19. Jahrhunderts
Jörg Schönert (Hamburg): "Galizien" als literarische Konstruktion von Szenerien und Figurenporträts (1870-1900)

17.00
Amália Kerekes - Katalin Teller (Budapest): Vergnügungsstädte. Wiener und Budapester Stadtmarketing um 1900
Miklós Fenyves - Bálint Kovács (Budapest): Ein abenteuerlich bunter Misthaufen. Zu einem Kriegsbericht von Ludwig Bíró


Freitag
9.30
Kurorte
Vera Adrienn Tóth (Budapest): Binnenexotik und Überregionalität - Kurorte als Einheit von Schönheit und Notwendigkeit
Ildikó Tóth (Budapest): "Wer weiß, was in dieser Luft des Südens schwebt!" Die Kurstadt Meran in Arthur Schnitzlers Erzählprosa
Erika Garics (Budapest): Kein Roman. Scholem Alechems Marienbad


11.30
Exotik
Erzsébet Szabó (Szeged): Dani Cseregdi in Paris, 1910
Rita Iványi-Szabó (Budapest): Von dem Eisack bis zum Mittelmeer: Metaphern der Exotik in einigen Essays von Hugo von Hofmannsthal

Mittagspause

14.30
Magdolna Orosz (Budapest) - Gabriella Rácz (Veszprém): "Alles gelungen". Exotismus, Fremdheit und Identität in der Operette der k.u.k.-Monarchie

15.30
Filme
Siegfried Mattl (Wien): "Der Kilometerfresser". Eine nostalgische Motorradfahrt durch halb Mitteleuropa 1924
Judit Szabó – Bálint Kovács (Wien): "Deshalb haben wir auch gefilmt". Fräulein Stinnes fährt um die Welt – der Mythos einer gefilmten Weltreise
Drehli Robnik (Wien): Die "Ostphantasie“ einer "Genussregion": Zur Inszenierung touristischer Projektionen in Eli Roths Horrorfilm Hostel (USA/CZ 2006)


Samstag
10.00
Utopien
Boldizsár Vörös (Budapest): Pest wurde zur "glücklichsten, zivilisiertesten, schönsten" Metropole der Welt. Die Stadt im Jahre 1950 - einem 1915 entstandenen utopistischen Roman zufolge
Sabine Zelger (Wien): Voraus&zurück. Singuläre Wegweiser aus der Monarchie von Hertzka und Herzmanovsky-Orlando
Béla Rásky (Wien): "Verwirrende Hieroglyphen" vs. "Geniales Bezeichnungssystem": Die Erschließung Wiens durch ein eigen(willig)es Straßenbahnlinienleitsystem im Jahr 1907

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