History - and what goes with it - Part 6

posted by Bela on 2006/06/02 15:09

[ History - and what goes with it ]

Ich weiss, es nervt jeden schon, aber "Zur Europäizität des östlichen Europa" scheint mit eine interessante Debatte zu sein. Vielleicht schaffe ich einen Kommentar.

Vor allem... ...der für den 7. Juni angekündigte Beitrag von Dietmar Müller "Staatsbürgerschaft und Minderheitenschutz. 'Managing diversity' im östlichen und westlichen Europa'" klingt spannend. Hatte ja selbst für den Europaratsbericht (vielleicht schmeiss ich den ins Netz, weil er ja gar nie erscheint) dieses Thema angesprochen, bin ja gespannt was jemand anderer dazu meint.

Blöd ist halt nur zu sehen, was man aus diesem Thema machen kann - und dann fällt einem das alte OSI (Österreichisches Ost- und Südosteuropa-Institut) ein: Was haben die dort nicht alles versemmelt.

Am 31. Dezember werden sie endgültig zugesperrt ("Sperrstund' is' endlich, meine Damen und Herren") - in diesen Zeiten!!!!


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Budapest

A picture from the heydays of liberal Budapest - when a whole (though short) underground line could be built within two years. And M1, the famous "Földalatti", Budapest's yellow line, still works. I have never seen this image of the construction on Andrássy before, so be full of admiration - and I am not telling your where it is from...

The M1-line so is a memento to both: a liberal mayor (for what Budapest was capable of) and the Siemens company, who more than a hundred years ago was capable of producing faultless underground trams (not like today's Combino crap...)

Budapest has – together with St. Petersburg and Vienna – one of the largest tramway networks of the world. The tramway type "UV" – standing for "Új villamos - New tramway" and pictured above – was designed in the early forties and is still a symbol for Hungary's once high-tech railway-carriage industry. With the arrival of the new low-floor-trams in spring 2006 – built by Siemens in Vienna and not too beautiful – this landmark of Budapest will vanish from the cityscape.
György Petri: Imre Nagy

Du warst unpersönlich wie die anderen bebrillten Führer
im Sakko, deine Stimme war nicht metallen,
denn du wußtest nicht, was du eigentlich sagen solltest,
so unvermittelt den vielen Versammelten. Gerade das Plötzliche
war ungewohnt für dich. Du alter Mann mit dem Zwicker,
ich hörte dich, ich war enttäuscht.
Ich wußte noch nichts

vom Betonhof, wo der Staatsanwalt
das Urteil gewiß heruntergeleiert hat,
ich wußte noch nichts von der groben Reibung des Stricks, von der letzten Schmach.

Wer will sagen, was sagbar gewesen wäre
von jenem Balkon aus, Möglichkeiten, unter Maschinengewehren
verfeuert, kehren nicht zurück. Gefängnis und Tod
wetzen die Schärfe des Augenblicks nicht aus,

wenn der eine Scharte bekommen hat. Aber wir dürfen uns erinnern
an den zögernden, verletzten, unentschlossenen Mann,
der gerade seinen Platz zu finden schien,

als wir davon aufwachten,
daß man unsere Stadt zerschoß.

Übersetzt von Hans-Henning Paetzke

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