Postings mit Schlagwort "Esterházy" (7)

 Literatur an der Grenze 

posted by PP 7 years ago
"Sadismus für Anfänger" hat Andreas Breitenstein seine Rezension in der NZZ überschrieben, was hinsichtlich des besprochenen Romans "Die Schule an der Grenze" von Géza Ottlik (in einer Neuauflage der westdeutschen 1963er Übersetzung von Ujlaky) sowohl falsch - es geht nicht nur um Sadismus, es ist ein Roman für Fortgeschrittene - als auch richtig ist: diese jungen Kadetten beginnen auch derart spezifische Fähigkeiten in der Militärschule an der ungarisch-österreichischen Grenze erst zu entwickeln. Ungeachtet dessen ist die Buchbesprechung durchaus lesenswert - und die Neuauflage (Andere Bibliothek im Eichborn-Verlag) dieses wunderbaren und großartigen wie auch unendlich genauen und meisterhaften Romans, der Maßstäbe setzte, kann mit einem Nachwort von Péter Esterházy punkten.

 Eurokult 2 

posted by NP 8 years ago

Fragen gibt es durchaus noch, und folglich demnächst auch zum "Seitenwechsel" noch  viel mehr zu sagen. Es gibt aber auch schon Antworten, die beste stammt wahrscheinlich von Lothar Matthäus, der offensichtlich als Kommentator bei "Eurosport" angeheuert und dazu denkwürdigerweise folgendes zum besten gegeben hat:

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 Sport | -s - Part 31 

posted by PP 10 years ago

Drei Nachrufe ungarischer Autoren auf den gestern verstorbenen Ferenc Puskás, der den 10er zu dem gemacht hatte, was er denn sein soll:

 Literatur | -e - Part 41 

posted by PP 10 years ago

Harald Böttiger rezensiert und lobt in der Zeit Péter Esterházys "Einführung in die schöne Literatur", die über die translatorische Beteiligung von Bernd-Rainer Barth, György Buda, Zsuzsanna Gahse, Angelika Máté, Péter Máté, Terézia Mora und Hans-Henning Paetzke mit die arriviertesten ÜbersetzerInnen für eine Publikation zusammenführt.
 

 Ungarn | Hungary - Part 33 

posted by PP 10 years ago

Drei Verweise auf mediale Auf- und Nachbereitungen:

 Literatur | -e - Part 21 

posted by PP 10 years ago

Péter Esterházys Buch Deutschlandreise im Strafraum, das etwa hier bereits ausführlicher Erwähnung fand, findet in der Zeit vor dem gestrengen Auge Peter Schneiders - "Großvater zieht außen davon" - nicht ganz so gnädige Aufnahme. Das aber ist allein der ausgeprägten Abneigung des sehr Ich-bezogenen Rezensenten geschuldet, allem anderen kann dieser sich kaum entziehen. Und also ist es gut und in wenigen Stunden findet endlich die Eröffnung der Fußball-WM 2006 statt.
 

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 Sport | -s - Part 11 

posted by PP 10 years ago

Zwei der schönsten Fußballbücher überhaupt sind erschienen, beide von ungarischen Autoren. Schätzungen zufolge kommen heuer - angeblich zweckgebunden - um die 500 Neuerscheinungen auf den Markt. Aber die Prognose sei gewagt: Kaum ein anderes wird den beiden zu nennenden einen Spitzenplatz streitig machen können:

Peter Esterházy: Deutschlandreise im Strafraum. Aus d. Ungar. v. György Buda. Berlin: Berlin Verlag 2006, 185 pp.

Die Zusammenstellung zahlreicher Texte Esterházys (cf. auch Gottvaters Marginalien; ein, zwei Zitate weiter unten) bringt manche Wiederholungen mit sich, dennoch sind diese niemals langweilig, handelt es sich doch bei genauerer Betrachtung um je diffizile Verschiebungen. Und die v.a. auf literarischem Feld allemal vertretbare These, dass 1954 Ungarn Weltmeister geworden wäre und daraus sich Zukunftsperspektiven [!] ableiten ließen, verbindet ihn - neben anderen Leidenschaften – mit dem noch gelungeren Band

László Darvasi: Wenn ein Mittelstürmer träumt. Meine Weltgeschichte des Fußballs. Aus d. Ungar. v. László Kornitzer. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2006, 184 pp.

Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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