Literatur an der Grenze

posted by PP on 2009/05/22 09:36

[ Literatur | -e ]

"Sadismus für Anfänger" hat Andreas Breitenstein seine Rezension in der NZZ überschrieben, was hinsichtlich des besprochenen Romans "Die Schule an der Grenze" von Géza Ottlik (in einer Neuauflage der westdeutschen 1963er Übersetzung von Ujlaky) sowohl falsch - es geht nicht nur um Sadismus, es ist ein Roman für Fortgeschrittene - als auch richtig ist: diese jungen Kadetten beginnen auch derart spezifische Fähigkeiten in der Militärschule an der ungarisch-österreichischen Grenze erst zu entwickeln. Ungeachtet dessen ist die Buchbesprechung durchaus lesenswert - und die Neuauflage (Andere Bibliothek im Eichborn-Verlag) dieses wunderbaren und großartigen wie auch unendlich genauen und meisterhaften Romans, der Maßstäbe setzte, kann mit einem Nachwort von Péter Esterházy punkten.


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Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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