Literatur | -e - Part 45

posted by PP on 2006/12/11 12:12

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Im März 2006 verstarb in Krakau 84-jährig Stanisław Lem. Der Klassiker der Science-Ficion ("Sterntagebücher", "Solaris", "Robotermärchen" etc.) war auch Philosoph und Zukunftsvisionär, hat gewichtige theoretische Abhandlungen und Essays zu Kybernetik, Literaturtheorie und Futurologie geschrieben. Drei Autoren (Knapp, Köhlmeier, Resetarits) mit unterschiedlichen Zugängen zu Kunst und Literatur diskutieren am 13. 12.2006 (19.00 Uhr; Hauptbücherei am Gürtel, Urban-Loritzplatz 2a, 1070 Wien) über das Werk Lems.
 

Polnischsprachige Leser schätzen ganz besonders den durchaus grotesken Humor seiner früheren Werke, mit dem Lem die Absurdität der Totalitarismen darstellte. Österreich hat Lem 1985 mit dem Großen Staatspreis für europäische Literatur geehrt. Soviel an Nachträgen.

Diskutieren werden also:

  • Radek Knapp, geboren 1964 in Warschau. Studium der Philosophie an der Universität Wien. Lebt als Schriftsteller in Wien. Werke u.a.: Franio. Erzählungen (1994); Der Papiertiger (2003).
  • Michael Köhlmeier, geboren 1949 in Hard/Vorarlberg. Lebt als Schriftsteller in Hohenems/Vorarlberg; Verfasser zahlreicher Romane und Erzählungen (Deuticke Verlag). Hörspiele. Sehr erfolgreich auch als Erzähler antiker und heimischer Sagenstoffe und biblischer Geschichten.
  • Lukas Resetarits, geboren 1947 in Stinatz (Südburgenland), seit 1975 Kabarettist und Schauspieler, 1977 erstes Soloprogramm; berühmt auch als Hauptdarsteller der Fernsehserie Kottan ermittelt (80er Jahre).

 


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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