Fundstücke | Finds - Part 47

posted by PP on 2006/09/24 11:39

[ Fundstücke | Finds ]

Wer findet wen oder was - und welche Voraussetzungen braucht es, um nicht bloß etwas, sondern auch das tatsächlich Gesuchte zu finden?

Philipp Mayr, Anne-Kathrin Walter stellen die Frage Google Scholar – wie tief gräbt diese Suchmaschine? [.pdf] (How deep does Google Scholar dig?).
Im Print publiziert in: Maximilian Stempfhuber (Hg.): Proceedings 11. Kongress der IuK-Initiative der Wissenschaftlichen Fachgesellschaft in Deutschland. Tagungsbericht 11. Bonn 2006, p.241-262. Online publiziert auf E-LIS und unter einer Creative Commons License.

Abstracts:

The paper discusses the new scientific search service Google Scholar. This search engine, which is intended for searching exclusively scholarly documents, will be described with its most important functionality and then tested empirically. The study is based on queries against different journal lists: international journals from Thomson Scientific, Open Access journals from the DOAJ list and journals of the German social sciences literature database SOLIS as well as the analysis of result data from Google Scholar. The study shows deficiencies in the coverage and up-to-dateness of the Google Scholar index. Furthermore, the study points up which web servers are the most important data providers for this search service and which information sources are represented. We conclude that Google Scholar has some interesting potentials (e.g. citation analysis, free materials) but can not be seen as a substitute for the use of special literature databases due to a couple of weaknesses (e.g. transparency).




Der Beitrag widmet sich dem neuen Google-Suchdienst Google Scholar. Die Suchmaschine, die ausschließlich wissenschaftliche Dokumente durchsuchen soll, wird mit ihren wichtigsten Funktionen beschrieben und anschließend einem empirischen Test unterzogen. Die durchgeführte Studie basiert auf drei Zeitschriftenlisten (STM-Zeitschriften von Thomson Scientific, Open Access-Zeitschriften des Verzeichnisses DOAJ und in der Fachdatenbank SOLIS ausgewerteten sozialwissenschaftliche Zeitschriften), deren Abdeckung durch Google Scholar überprüft wurde. Die Studie zeigt Defizite in der Abdeckung und Aktualität des Google Scholar Index. Weiterhin macht die Studie deutlich, wer die wichtigsten Datenlieferanten für den neuen Suchdienst sind und welche wissenschaftlichen Informationsquellen im Index repräsentiert sind. Die Pluspunkte von Google Scholar liegen in seiner Einfachheit, seiner Suchgeschwindigkeit und letztendlich seiner Kostenfreiheit. Die Recherche in Fachdatenbanken kann Google Scholar trotz sichtbarer Potenziale (z. B. Zitationsanalyse) aber heute auf grund mangelnder fachlicher Abdeckung und Transparenz nicht ersetzen.


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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