Veranstaltungen | Events - Part 25

posted by PP on 2005/05/30 12:45

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Am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien wird am 10. und 11. Juni eine (bescheiden als "Workshop" annoncierte, tatsächlich jedoch veritable wie höchst empfehlenswerte) Tagung zum Thema Die galizische Grenze 1772-1867. Kommunikation oder Isolation? stattfinden.

Christoph Augustynowicz - er organisiert gemeinsam mit Andreas Kappeler diese Veranstaltung - hat zum fraglichen Thema im Zuge der NCS-NKW-Konferenz einen Beitrag publiziert, der sich als Einführung empfiehlt.
Mit Unterstützung der Fritz Thyssen Stiftung findet die Tagung am Wiener Universitätscampus (A-1090 Wien, Spitalgasse 2/Hof 3) statt, das programm nimmt sich wie folgt aus:

Freitag, 10. Juni, 09.00 - 12.30 Uhr:

  • Eröffnung
  • Peter Haslinger (München/Wien): Die Grenze als Strukturprinzip und Wahrnehmungsproblem: Theorien und Konzepte aus dem Bereich der Geschichtswissenschaften
  • Piotr Franaszek (Kraków): Economic consequences of Cracow’s border location (1772-1867)
  • Isabel Röskau-Rydel (Berlin): Die Freie Stadt Krakau und ihre Beziehungen zu Galizien (1815-1846)
  • Christoph Augustynowicz (Wien): Lebenswelten in Sandomierz (1772-1844)
  • Radosław Kubicki (Kielce): Opatów in den Jahren 1797-1809. Aus der Geschichte der Stadt unter österreichischer Herrschaft

Freitag, 10. Juni, 14.30 - 18.00 Uhr:

  • Krzysztof Ślusarek (Kraków): A statistical description of Galicia in 1773
  • Szymon Kazusek (Kielce): Handel an der polnisch-österreichischen Grenze nach 1772 (bis 1815)
  • Svjatoslav Pacholkiv (L'viv/Basel): Zu geographischen und mentalen Komponenten der Zbrucz-Grenze
  • Laurie Cohen (Wien/Innsbruck): Husjatyn – ein shtetl auf beiden Seiten der österreichisch-russischen Grenze
  • Börries Kuzmany (Wien): 100 Jahre Freihandelsstadt Brody

Samstag, 11. Juni, 09.00 - 13.00 Uhr:

  • Oleh Turij (L’viv): ”Ruthenischer Glaube” an der russischen Grenze: Die Unierte Kirche als abgrenzender und grenzüberschreitender Faktor in der österreichischen Politik in Galizien (1772-1867)
  • Kai Struve (Leipzig): Isolierte Dorfgemeinschaften? Das Fremde und das Eigene in der Volkskultur Galiziens
  • Hugo Lane (New York): Die Bedeutung der Grenze für die Gebildeten und den Adel, 1815-1831
  • Tomasz Kargol (Kraków): Economic relations between Galicia and the Austro-Hungarian Monarchy in the middle of the 19th century
  • Andreas Kappeler (Wien): Die galizische Grenze in den Reiseberichten von William Coxe (1778), Carl Feyerabend (1795-98) und Johann Georg Kohl (1838)
  • Gertraud Marinelli-König (Wien): Die österreichisch-russische Grenze im Vormärz als Gedächtnisort. Kulturwissenschaftliche Betrachtungen.

Samstag, 11. Juni, 14.30 - 15.30 Uhr:

Schlussdiskussion: Forschungsperspektiven, Fortsetzung des Dialogs, Kooperation mit ukrainischen und polnischen HistorikerInnen, gemeinsame Projekte.


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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