WLAN - Part 3

posted by PP on 2005/04/22 12:57

[ WLAN ]

Weniger schön langsam als vielmehr schon lange fällig: Es geht einfach nicht an, dass Wireless Local Area Networks weiterhin eine Art Schattendasein führen, was v.a. von äußerst schwindsüchtigen Gewinnabsichten oder latent fehlgeleitetem Exklusivitätsdenken herzurühren scheint.
Es ist doch so: Abgesehen von einigen wenigen, durchwegs rühmlichen Ausnahmen (wie dem Wiener Möbel oder dem Budapester Menza), die aber das Kraut so richtig fett zu machen leider auch nicht wirklich vermögen, sind die Initiativen von Stadtverwaltungen, Universitäten und dem Großteil der Gastronomiebetriebe meistens wie folgt zu beschreiben: ...
 

[Ja, das ist eine Leerstelle.]

Und bis beispielsweise Wien, Prag, Budapest oder Zagreb netzwerktechnisch endlich San Francisco (wo die ganze Stadt mit verhältnismäßig minimalen Kosten ein einziger Hot Spot werden soll) oder zumindest Salzburg (wo man sich auf eine entsprechende Lösung verständigen konnte; abzuwarten bleibt wie im Falle von SF, was dann tatsächlich umgesetzt wird) werden, bleiben folgende Forderungen:

  • Die Universitäten sollen soviele WLANs einrichten wie sie wollen (wenn sie wenigstens dies täten!), aber zumindest ein offenes, flächendeckendes, muss jeweils her.
  • Die Gemeinden sollen Initiativen wie jene von quintessenz im Wiener MQ bedingungslos unterstützen -- heißt konkret: WLAN an öffentlichen Plätzen.
  • Die WirtInnen unserer schönen Städte sollen die paar Euro, die der Spaß kostet, aus ihren Säckeln holen (und anschließend von der Steuer absetzen). Denn wenn wir uns schon WLAN zuhause leisten können, sollte das für ein Gewerbe, das etwa in Österreich nicht verstanden hat, dass 10 Schillinge weniger sind als 1 Euro und also eine entsprechende Umrechnung schlichtweg Nepp ist, eher kein Problem sein.

 

So, Wochenende.

Nein, doch noch nicht ganz: Heute findet die kakanische Jury-Sitzung in Sachen Weblog-Applications statt. Danach wissen wir mehr hinsichtlich der neuen KollegInnen. Dazu bald alle Details an dieser Stelle.

UPDATE: Das bm:bwk (zumindest der Teil in der Rosengasse, in dem die Jury-Sitzung stattfand) hat ein offenes, frei zugängliches WLAN. Mehr davon!

UPDATE 2: Ich bin nicht alleine (naja, das nahm ich ohnehin spätestens seit Akte X irgendwie an). Einen ähnlichen Gedankengang wie den hier skizzierten findet man auf derStandard.at.


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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