Veranstaltungen | Events - Part 12

posted by PP on 2005/02/14 01:18

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Andrea Holzmann-Jenkins, Leiterin des Wissenschaftszentrums Wien, referiert heute über die "Machbarkeit einer Graduierten-Forschungseinrichtung".

Veranstaltet werden der Vortrag und die daran sich anschließende Diskussion vom Institut für Höhere Studien/Abteilung Soziologie.
Zeitpunkt: 16.30-18.00 Uhr,
Ort: Institut für Höhere Studien, Abteilung Soziologie (Seminarraum), Stumpergasse 56, A-1060 Wien, Tel.: +43-1-59991-216, Fax: +43-1-59991-191.

Einer Idee des Physikers Anton Zeilinger folgend, gab die Stadt Wien im April 2004 beim Wissenschaftszentrum Wien eine Machbarkeitsstudie zu einer Graduiertenuniversität in Auftrag. Die Studie, deren Ergebnisse nun vorliegen, setzt sich mit dem wissenschaftlichen Konzept, mit Rechts-, Standort-, Kosten- und Finanzierungsfragen auseinander sowie mit dem Elitebegriff und dem Verhältnis einer solchen Graduiertenuniversität zu bestehenden Universitäten und Forschungseinrichtungen. Diskutiert werden auch mögliche Implikationen auf die Entwicklung des Forschungswesens in Österreich bzw. in Mitteleuropa.

Kurz nach Bekanntwerden der Pläne und Konzepte setzte ein Medienrummel inklusiver heißer politischer Debatten ein. U.a. wurden drei Fragen immer wieder aufgeworfen:
Die eine war die der Finanzierung - Was passiert mit den chronisch unterdotierten Universitäten Österreichs, wenn nun eine von verschiedenen Seiten als "Eliteuniversität" (und zahlreiche Debatten enzündeten sich gerade daran) apostrophierte Einrichtung ebenfalls größere Summen benötigt?
Die andere Frage war jene nach der inhaltlichen Ausrichtung - Warum sollen die Geistes- und Kulturwissenschaften im Wesentlichen außen vor bleiben?, ist die Notwendigkeit der zusätzlichen exklusiven Förderung einer scheinbar verkaufbaren (= im heutigen Wissenschaftsbild der Gesellschaften entsprechend hochwertig platzierte) Sparte wie jener der Naturwissenschaften tatsächlich so dringlich?
Wie ist es bei derartigen Projekten um den Konkurrenzdruck seitens der zentral-, südost- und osteuropäischen Länder bestellt, die auf einer hervorragenden Grundlagenausbildung basierend und bei deutlich niedrigerem Lohnniveau Richtung EU drängen?




Antworten

Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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