Open Content | Access - Part 51

posted by PP on 2006/09/14 00:59

[ Open Content | Access ]

Schöne neue Welt des Open Access betitelt Ulrich Herb den ersten Teil seiner auf Telepolis publizierten Darstellung der Möglichkeiten, auch: Notwendigkeiten, von OA und den sich dabei ergebenden Problemstellungen ("Open Access ist Wissenschaftlern überraschend wenig bekannt und stößt auf wenig Resonanz. Die Gründe hierfür sind vielfältig: Abhängigkeiten, Karrierewünsche, Machtmechanismen.").
 

Ausschnitt aus Teil 1:

Zur Erreichung von Open Access werden zwei Strategien genutzt: Der goldene Weg (Self-Publishing) bezeichnet das Publizieren in einem wissenschaftlichen Journal, das per se als entgeltfrei nutzbares Onlinejournal existiert. Solche Journale finanzieren sich meist über Gebühren (sogenannte author fees oder institutional fees), die Autoren oder deren Einrichtungen für das Publizieren in diesen Journalen zahlen.
Der grüne Weg (Self-Archiving) wird genutzt, wenn Autoren wissenschaftliche Publikationen zusätzlich zur formalen Veröffentlichung in einem wissenschaftlichen Nicht-Open-Access-Journal auf dem Open-Access-Server ihrer lokalen Einrichtung (Institutional Repository) oder einer Einrichtung ihres Faches (Disciplinary Repository) zur entgeltfreien Nutzung zugänglich machen. Diese Server werden meist ohne anfallende Nutzungsgebühren von Infrastruktureinrichtungen (Hochschulbibliotheken, Hochschulrechenzentren) angeboten. Der entgeltfreien Zugänglichmachung von Publikationen, die in einem Nicht-Open-Access-Verlag erschienen sind, auf einem Open-Access-Server stehen selten Hinderungsgründe entgegen: circa 90% der Verlage erlauben diese zusätzliche Zugänglichmachung der Inhalte, darunter auch die big player im Verlagsgeschäft.

Antworten

Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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