Medien | Media - Part 49

posted by PP on 2006/07/08 18:15

[ Medien | Media ]

Durch die Stipendien-Ausschreibung für das Graduiertenkolleg "Transnationale Medienereignisse von der Frühen Neuzeit bis zur Gegenwart" auf selbiges aufmerksam geworden, ist auf dieses folgerichtig hinzuweisen.
Das Graduiertenkolleg untersucht Formen und Funktionen der medialen Inszenierung von Schlüsselereignissen von der Erfindung des Buchdrucks bis ins globalisierte Internet-Zeitalter.

Soziale Kommunikation bedient sich, so das Forschungsprogramm, seit der Frühen Neuzeit in zunehmendem Maße technischer Medien. Die in diesen stattfindenden Diskussionen, Debatten und Kontroversen stellen für die Gesellschaft Ereignisse dar in doppeltem Sinne. Sie bilden Ereignisse ab und sind dabei selbst Ereignis: Medienereignis.

Medien werden als technische Mittel der Massenverbreitung, die gesellschaftliche Kommunikationsprozesse überhaupt erst ermöglichen, verstanden: In den Blick rücken also Druck, Photographie, Film, Radio, Fernsehen, Internet.

Herausragende Medienereignisse - Schüsselereignisse im Sinne des Kollegs - zeichnen sich (so eine zentrale Grundannahme) durch einen besonders hohen Grad medialer Aufmerksamkeit und eine spürbare Intensivierung der Kommunikationsprozesse aus.

Aus interdisziplinärer Perspektive betrachtet das Kolleg solche transnationale Medienereignisse als Faktoren oder Katalysatoren grenzüberschreitender Kommunikation und Wissensbildung.


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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