Veranstaltungen | Events - Part 94

posted by PP on 2006/06/21 01:58

[ Veranstaltungen | Events ]

Börries Kuzmany hat Kakanien revisited seinen lesenswerten Bericht zur durchwegs interessanten Tagung
An der Stadtgrenze die Staatsgrenze
(veranstaltet von der Universität Wien, dem Institut f. Osteuropäische Geschichte und dem FWF; 01.-05.06. 2006 in Lemberg), inklusive einer Exkursion nach Lemberg Brody, Radyvyliv, Počajiv, Voločys'k, Pidvoločys'k und Husjatyn, übermittelt, die auch ein zweijähriges Projekt bilanziert.

Anlass dieser internationalen Veranstaltung war der Abschluss des zweijährigen FWF-Projekts Multikulturelle Grenzstädte in der Westukraine 1772-1914, das seit Sommer 2004 am Institut für Osteuropäische Geschichte der Universität Wien unter der Leitung von Andreas Kappeler durchgeführt wurde. Die Projektmitarbeiter Laurie Cohen, Paulus Adelsgruber und Börries Kuzmany untersuchten drei Städtepaare auf beiden Seiten der einstigen Grenze zwischen Österreich und Russland von der 1. Teilung Polens 1772 bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs, und zwar die Städte: Brody/Radyvyliv, Pidvoločys'k/Voločys'k und Husjatyn/Gusjatin.

Als Ausklang dieses Forschungsprojektes fand am 1.6. und 2.6. 2006 in der Österreich-Bibliothek in Lemberg (L'viv) ein Workshop statt, in dem sowohl auf Grundlage der Präsentation eigener Forschungsergebnisse als auch von Vorträgen eingeladener Referentinnen eine lebhafte Diskussion über die Entwicklung von Kleinstädten im österreichisch-russischen Grenzraum stattfand. Von 2.6.-5.6. folgte eine Exkursion zu den im Projekt untersuchten Städten im historischen Galizien, Wolhynien und Podolien.

In seinen Begrüßungsworten rekapitulierte Andreas Kappeler (Universität Wien) die beiden zentralen Fragestellungen des Forschungsprojekts:

  1. Inwiefern entwickelten sich die jeweils drei Städte im Habsburger Reich und im Romanov-Reich nach der Teilung des politisch, sozial, rechtlich, wirtschaftlich und kulturell relativ einheitlichen Raums der polnisch-litauischen Adelsrepublik auseinander; beziehungsweise, wie weit blieb die gemeinsame traditionelle Ordnung für sie bestimmend. Wie wirkte sich die neue Herrschaft auf die drei traditionellen ethnoreligiösen städtischen Gruppen der Juden, Polen und Ukrainer und ihr alltägliches Leben aus? Welche Auswirkungen hatte die neue administrative Ordnung?
  2. Welche Auswirkungen hatte die neue Grenze auf die Bewohner und Bewohnerinnen der drei Städtepaare? Blieben die traditionellen persönlichen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten bestehen oder wurden sie unterbrochen? Welche Rolle spielten spezifische Grenzphänomene wie Zollstationen, Garnisonen, Grenzhandel, Schmuggel, Flüchtlinge, Deserteure für die Städte. Wie wurden die Grenzen von beiden Seiten aus wahrgenommen?
Abschließend wies Kappeler noch auf das ab März 2007 an der Uni Wien beginnende interdisziplinäre vom FWF geförderte Doktoratskolleg Das österreichische Galizien und sein multikulturelles Erbe hin, sowie auf das von Harald Binder initiierte Zentrum für Stadtgeschichte Ostmitteleuropas, das im Oktober 2006 in Lemberg eröffnet wird.

Kuzmany und Adelsgruber schilderten in ihren Stellungsnahmen vor allem die Forschungslage (die wichtigsten Archivquellen, insbesondere in Lemberg, Kiew, St. Petersburg und Wien, sowie die bedeutendsten "weichen" Quellen, namentlich Memoiren, Tagebücher und Zeitungsartikel) beziehungsweise Forschungsdesiderata, und wandten sich an das anwesende Fachpublikum mit einer ganze Reihe von Fragen, die im Laufe der zweijährigen Arbeit aufgetaucht sind. Cohen thematisierte in ihren Ausführungen die drei wichtigsten Dimensionen, denen das Workshop gewidmet war - städtisches Leben, multikulturelle Entwicklungen und die Funktion von staatlichen Grenzen -, und führte in diesem Zusammenhang auch konkreter aus, dass Grenzen keine quasi "von Natur aus" vorbestimmten Trennlinien darstellen, sondern grundsätzlich das Ergebnis gesellschaftlicher Konstruktionen und Konventionen sind. Dementsprechend sind sie auch nicht auf unbegrenzte Dauer fixiert und erfahren im Verlauf der Geschichte wiederholte Verschiebungen; beziehungsweise können auf unterschiedlichen (politischen, sozialen, kulturellen) Ebenen zustande gekommene Grenzziehungen sich durchaus auch überlappen.

Der zweite Arbeitstag des Workshops wurde mit einem Vortrag von Delphine Bechtel (Université Paris IV) über "Das jüdisch-polnisch-ukrainischen Dreieck auf Lokalebene: Vergangenheit - Erinnerung - Mythos" eröffnet. Aus einem literaturwissenschaftlichen Blickpunkt wies sie auf die Wichtigkeit literarischer Quellen für das Verständnis der transkulturelle Lebenswelten dieses Grenzraums hin und setzte sich kritisch mit den üblichen Topoi der historischen Forschung auseinander, insbesondere mit der begrenzten Aussagekraft so genannter "harter Fakten" wie Bevölkerungsstatistiken, Sprachzählungen, behördlichen Quellen usw. Anhand von Autoren wie Soma Morgenstern, Dov Sadan, Artur Sandauer, Joseph Roth und Yoel Mastboym unterstrich die Referentin die soziale Dimension von Sprachgebrauch beziehungsweise die schwankenden und wechselnden Identitäten in (mittel)osteuropäischen multikulturellen Kleinstädten. Bechtels Plädoyer für "weiche Quellen" führte zu einer intensiven Diskussion, in der unsere eigene "Befangenheit"bei der Beschreibung historischer Phänomene thematisiert wurde.

Oksana Karlina (Universytet Luc'k) bewies mit ihrem Vortrag über "Funktion und Verwaltung von Kleinstädte im Gouvernement Wolhynien", dass neben den im vorigen Referat erwähnten "weichen Quellen"ebenso die genaue Kenntnis des Archivmaterials und der behördlichen Publikationen nötig sind, um die übergeordneten Verwaltungsstrukturen dieser Städte und deren Aufgaben zu verstehen. Neben der Unterscheidung der Selbstverwaltungsorgane der "Städte" (gorod) und "Kleinstädte" (mestečko) ging sie vor allem auf die rechtlichen und ökonomischen Unterschiede zwischen den Eigentümern der Kleinstädte (meist polnische Adelige), den sonstigen freien Bürgern (in erster Linie die jüdischen Kaufleute) und der untertänigen Stadtbevölkerung (ukrainische oder russische Bauern) in den knapp hundert Jahren von der 1. Teilung Polens bis zu den Reformen nach 1861 ein. Sie ging ebenfalls auf das Funktionieren des russischen Beamtenapparats ein und erklärte in welchen Archiven bzw. Beständen deren Schriftverkehr heute eingesehen werden kann.

Iryna Vushko (Yale University) hätte ein analoges Referat über "Die imperiale Bürokratie in Galizien"halten sollen, wurde aber pikanterweise von der heutigen österreichischen und ungarischen Bürokratie an ihrer Anreise nach Lemberg gehindert, so dass spontan die Sozialwissenschaftlerin Tatiana Zhurzhenko (Universität Wien, Charkiv) einsprang, die ihr derzeitiges Forschungsprojekt über die postsowjetische Entwicklung der ukrainisch-russischen Grenze im Gebiet zwischen Charkiv und Belgorod vorstellte. Auf der Grundlage von Interviews in Grenzdörfern beschäftigte sie sich mit Fragen der Wahrnehmung dieser relativ jungen Grenzlinie und der Entstehung eines "wir"- "sie"-Gegensatzes. Diese Unterscheidung betrifft zwar (derzeit) weniger die kulturelle Identität, als vielmehr ökonomische Unterschiede (Preisvergleiche, Schmuggel) sowie die langsam entstehenden unterschiedlichen Geschichtsnarrative. Im anschließenden Meinungsaustausch wurden mögliche Parallelen zur Formierung der einstigen österreichisch-russischen Grenze im 18. Jahrhundert diskutiert.

In der Nachmittagssession präsentierte Börries Kuzmany (Universität Wien) in seinem Vortrag über "Kleinstädte entlang der galizisch-wolhynisch/podolischen Grenze"einen Überblick der gemeinsamen Ergebnisse des Forschungsteams. Er skizzierte zunächst die frühere Bedeutung der sechs untersuchten Städte und ging dann auf die Folgen der Teilung dieses historisch einheitlichen politischen und wirtschaftlichen Raumes ein. Die zentrale Fragstellung, ob die Städte auf Grund der Grenze einander im Lauf der Zeit ähnlicher oder unähnlicher geworden seien, beantwortete er anhand einiger beispielhaften Themenkreise. Hinsichtlich ihrer spezifischen Aufgaben als Grenz- und Zollstädte sowie auf Grund ihrer Bevölkerungsentwicklung glichen sich alle sechs Kleinstädte einander tendenziell an, ebenso hinsichtlich ihrer Alltagsprobleme wie Seuchen, Krieg oder Feuersbrünste. In den Bereichen der allgemeinen Verwaltungsgliederung sowie der Gemeindeselbstverwaltung führte die Integration in zwei unterschiedliche Imperien jedoch zu einer Vertiefung der Grenze, und auch in konfessioneller Hinsicht nahmen die Ortschaften entsprechend ihrer staatlichen Zugehörigkeit eine getrennte Entwicklung.

Paulus Adelsgruber (Universität Wien) ging in seinem Beitrag über "Die wirtschaftliche und militärische Sicherung der Grenze" auf die Überwachung der 1772 entstandenen Grenzlinie ein. Zunächst ging er auf die Beschreibungen Joseph II. während seiner Grenzbereisung ein und widmete sich dann der Errichtung beziehungsweise der Stärke der Grenzwache. Dieser kam vor allem in internationalen Krisenzeiten eine wichtige Rolle zu, eine lückenlose Überwachung der Grenze war aber zu keiner Zeit möglich. Das Bestehen von Grenzwachquartieren in den von uns untersuchten Orten verlieh diesen einen teilweise militärischen Charakter. Im Weiteren ging Adelsgruber auf die Arbeitsweise der Zollämter in den nunmehrigen Grenzstädten ein sowie auf die Verstrickungen der Zollbeamten in den massiven Schmuggel von Waren und Gütern über die Grenze. Zuletzt erwähnte er noch die Haltung der beiden Staaten gegenüber der Grenzbevölkerung und in diesem Zusammenhang die geplante Aussiedelung der gesamten jüdischen Grenzbevölkerung unter Zar Nikolaus I.

Laurie Cohen (Universität Wien, Universität Innsbruck) legte in ihrem Referat "Grenzüberschreitende Kommunikation an der russisch-österreichischen Grenze" den Schwerpunkt auf die Wahrnehmungen, Beziehungen und Begegnungen, die über die Staatsgrenze hinweg zustande kommen konnten. Sie knüpfte dabei besonders an Bechtels Auseinandersetzungen mit Alltagsleben und Identitätsbildung an, sowie an Zhurzhenkos zeitgeschichtlich aktueller Analyse der Konstruktionen des "Fremden" mit Hilfe scharfer Abgrenzungen zwischen "ihnen" und "uns". Zunächst stellte die Referentin als Illustration eine österreichische Landkarte Ostgaliziens von 1855 vor, welche auf der galizischen Seite sehr detailliert gezeichnet war, während die Gebiete auf der russischen Seite nahezu "leer" zu sein schienen. Diese geografische Darstellung fand zweifellos auch auf der "geistigen Landkarte" vieler Menschen einen entsprechenden Niederschlag. Dies hinderte sie freilich meist nicht daran, die Grenze dennoch häufig (sowohl physisch als "geistig") zu überschreiten. Anhand mehrerer Fallbeispiele erörterte Cohen eine Vielschichtigkeit an Wahrnehmungen und Einstellungen bei Bewohnern wie bei Reisenden auf beiden Seiten der Grenze, die sich aus derart unterschiedlichen Faktoren ergaben.

Die an den Workshop anschließende Exkursion hatte zum Ziel, die im Projekt untersuchten Ortschaften in ihrer heutigen Realität zu sehen und Kontinuitäten der Grenze nachzuspüren. Mit den Direktoren der lokalen Regionalmuseen wurden Spaziergänge unternommen, die die Distanzen innerhalb dieser Ortschaften, beziehungsweise auch das aktive Überschreiten der einstigen Staatsgrenze am Stadtrand erfahrbar machen sollte.
Die erste Station war Brody, das mit Festungsschloss, Kirchen, Synagogenruine, Bezirksamt, Gymnasium und vielen einfachen Wohnhäusern eine recht gut erhaltene Altstadtstruktur aufzeigt. Besonders beeindruckend sind die Friedhöfe außerhalb der Stadt. Der christliche durch sein Nebeneinander von römisch- und griechisch-katholischen Grabstätten sowie von österreichischen, polnischen und ukrainischen Soldatengräbern. Während der riesige jüdische Friedhof in Brody noch gut erhalten ist, ist jener im nur 10 km entfernten Radyvyliv nur mehr symbolisch gekennzeichnet. Der Erhaltungszustand ist in dieser Stadt generell deutlich schlechter, denn außer zwei Kirchen und einem alten Lyzeum ist Radyvyliv sehr stark von sowjetischer Architektur geprägt. Im strömenden Regen besichtigten wir danach noch kurz das russisch-orthodoxe Počajiv-Lavra, das in zaristischer Zeit ein Kloster von besonderer Wichtigkeit war und die Russizität des Grenzraums unterstreichen sollte. Es spielt auch im komplizierten konfessionellen Gefüge der heutigen Ukraine eine besondere Rolle.
Die nächste Station war Voločys'k, wobei der Unterschied zwischen dem einstigen Vorort Fridrichovka, der sich in den letzten 100 Jahren aber zum neuen Zentrum der Stadt aufgeschwungen hat sehr markant zu Tage tritt. Zunächst besichtigten wir ein noch bestehendes Schlossnebengebäude des einstigen Stadteigentümers bevor wir zu der in eine Fabrik umgewandelten einstigen römisch-katholischen Kirche weiterfuhren. Besonders spannend war das Gespräch mit V. Prokopovna, einer pensionierten Geschichtelehrerin (*1925), die uns nicht nur den Platz der einstigen Synagoge zeigen konnte, sondern auch vieles aus ihrer Kindheit in der Zwischenkriegszeit beziehungsweise über die deutsche Besatzung während des Zweiten Weltkriegs erzählen konnte. Nach der Querung des einstigen Grenzflusses, des Zbruč, spazierten wir durch Pidvoločys'k. Hier war nur mehr wenig von der alten Stadtstruktur zu erkennen, da der Hauptplatz in sowjetischer Zeit gänzlich umgestaltet wurde. Außer der griechisch-katholischen Kirche, dem ehemaligen Rathaus und Teilen des jüdischen Friedhofs gab es nur mehr wenig Erinnerungsorte.
Die letzte Station war der einst durch die Zbručgrenze getrennte Ort Husjatyn, der aber bis heute in zwei unterschiedliche Kommunen, jedoch mit gleichem Namen geteilt ist. Im ehemals österreichischen Husjatyn kann man noch drei Punkte des ehemaligen Festungsvierecks aus römisch-katholischer und griechisch-katholischer Kirche sowie der Synagoge abgehen (der einstige Verteidigungsturm existiert nicht mehr). Die Lage dieser Kleinstadt auf einer steil zum Flussufer abfallenden Halbinsel erkennt man jedoch am besten vom ehemals russischen Husjatyn aus. Abgesehen von diesem schönen Ausblick gab es im östlichen Teil jedoch außer einem wieder aufgebauten russisch-orthodoxen Kirchlein leider nichts mehr zu sehen und der Ort hatte vielmehr Dorfcharakter.

Für uns zehn Exkursionsteilnehmerinnen und -teilnehmer war es interessant festzustellen, dass in einigen Bereichen die ehemalige Grenze auch heute noch spürbar ist. Einerseits weil die heutigen innerukrainischen Verwaltungsgrenzen den selben Verlauf haben und andererseits auch die Konfessionsgrenze zwischen der in den letzten 20 Jahren wieder neu entstandenen griechisch-katholischen und den orthodoxen Konfessionen (unterschiedlicher Patriachate) entlang dieser alten Scheidelinie verlaufen, wenn auch in diesem Fall die Grenze nicht ganz so scharf ist und gewisse Überschneidungen durchaus stattfinden. Besonders spannend waren aber auch die sehr unterschiedlichen lokalen Geschichtsnarrative, die wir in den Regionalmuseen verfolgen konnten. In den ehemals russischen Städten dominierte, besonders bei der Darstellung des Zweiten Weltkriegs, die sowjetische Diktion, während in den einstmals österreichischen Kleinstädten der Versuch unternommen wurde, die nationalistischen, teilweise mit den Nazis kollaborierenden Organisationen in das Bild der Vergangenheit positiv mit einzubeziehen.

An den Veranstaltungen nahmen Forscherinnen und Forscher aus Österreich, der Ukraine, der Schweiz, Frankreich, Polen und der USA Teil. Die Arbeitssprachen waren: Deutsch, Ukrainisch, Russisch und Englisch.


Antworten

Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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