Copy and paste - Part 13

posted by PP on 2006/05/26 18:33

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Passt nicht im strengsten Sinne zu diesem Topic, dennoch lohnt der Hinweis auf den Fingerzeig von netbib: Thomas Dahls Beitrag Ein Geist für alle Fälle für den Freitag handelt von den Ghostwritern akademischer Ausrichtung, die obendrein recht "professionell" vorgehen:
Jeder Autor der Agentur verfügt über einen Hochschulabschluss. Eine spezielle Software untersucht die fertig gestellten Arbeiten auf Plagiate - eine Abschreckung gegen regelwidrige Verschriftlichungen (!).
Soviel Korrektheit muss dann schon sein...
Unabhängig von moralischer Verurteilung und praktischen Sanktionsversuchen ist akademisches Ghostwriting ein Faktum - Angebot und Nachfrage belegen dies. Ob Käufer und Verkäufer langfristig von ihren Honorierungen profitieren, darf jedoch in Frage gestellt werden. Sowohl das Unvermögen zur Eigenleistung als auch der immense Arbeitsaufwand für kompetente Schreiber werden sich langfristig weder verbergen lassen noch rechnen. Anstatt diese Dienstleistungen zu beklagen, gilt es einen Rahmen zu schaffen, der solche Angebote unnötig macht. Es bestehen an den Universitäten offensichtlich Wissensabgründe, für die auch die Ausbildungsseite mitverantwortlich ist. Katharina Busch [Betreiberin einer einschlägigen Dienstleistungseinrichtung; Anm.] sucht derweil nach neuen Autoren für ihre Agentur. Sie sagt, die Auftragslage erfordere dies.

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Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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