WLAN - Part 7

posted by PP on 2007/03/28 18:07

[ WLAN ]

Denn doch ein klein wenig über die bislang hier sporadisch eingesetzten Hinweise in Sachen WLAN hinausgehend:
"Über die politische Bedeutung drahtloser Community-Netzwerke" informiert ein ausführlicher, lesenswerter Beitrag von Christian Klaß unter dem Titel Freie Netze zwischen Anarchie und Hierarchie bei Golem.de (Hinweis von netzpolitik.org), während bei E-LIS und mit einer "Creative Commons"-Lizenz versehen eine 17köpfige AutorInnenschar mit Freie Netze. Freies Wissen [.pdf; 335 pp., 6,4 MB] einen "Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Linz 2009" vorausschickt.
 

Klaß leitet seinen Text ein wie folgt:

Die Praxis freier Community-Netze ist neben der technologischen Umsetzung vor allem durch deren alltägliche soziale Organisation und Struktur geprägt, die je nach Netz irgendwo zwischen Hierarchie und Anarchie pendelt. Inwiefern die gesetzten Ziele in Free-Network-Projekten dabei tatsächlich erreicht werden können, hängt vor allem vom Zusammenspiel technologischer und sozialer Vernetzung ab.

 

 


 

Die deutsch wie englischsprachig gehaltenen Abstracts für

Stefan Augustyn, Stefan Bräu, Leonhard Dobusch, Markus Eidenberger, Christian Forsterleitner, Thomas Gegenhuber, Manu Hiesmair, Barbara Hofmann, Jakob Huber, Rebecca Kampl, Laura Kepplinger, Miriam Köck, Bettina Langeder, Michaela Mader, Andreas Ortner, Stefan Pawel und Josef Zehetner: Freie Netze. Freies Wissen. Ein Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Linz 2009. Hg. v. Leonhard Dobusch u. Christian Forsterleitner. Linz: Echomedia 2007

lesen sich wie folgt:

  • Freie Netze. Noch nie war es einfacher, Menschen und ihr Wissen in Form von Texten, Bildern oder Tönen zusammenzubringen und zu vernetzen. Freie Netze sind der Versuch, dieses Potential von Internet und PC auszuschöpfen und möglichst alle Menschen daran teilhaben zu lassen. Freies Wissen. Der Zugang zu digitalen Netzen bedeutet noch nicht den Zugang zu Inhalten. Ein freier Zugang zu Wissen ist aber die Basis für Innovation und Emanzipation. Den neuen Möglichkeiten für freien Zugang zu Wissen stehen neue und alte, soziale und rechtliche Barrieren gegenüber. Von siebzehn Autorinnen und Autoren werden die verschiedenen Anwendungsbereiche von Freien Netzen und Freiem Wissen dargestellt. In jedem der neun Kapitel kommen in Interviews Menschen wie Lawrence Lessig oder Richard Stallman zu Wort, die mit dem Thema als ExpertInnen, PionierInnen oder unmittelbar Betroffene zu tun hatten oder haben. Am Ende jedes Kapitels finden sich konkrete Projektvorschläge zur Umsetzung auf lokaler Ebene als Beitrag für das Europäische Kulturhauptstadtjahr Linz 2009.
  • Free networks. It has never been easier to connect people and remix their (digital) works. Free networks help to use and expand these potentials by the inclusion of all people. Free knowledge. Access to digital networks does not automatically mean access to knowledge. Free access to knowledge, however, is the fundament of innovation and emancipation. New digital possibilities in this area often go hand in hand with new barriers. In this book, seventeen authors depict the diverse areas of application of Free Networks and Free Knowledge. Each of the nine chapters also includes interviews with experts or pioneers in the field such as Richard Stallman or Lawrence Lessig. At the end of the chapters the authors suggest concrete projects as a contribution to the year 2009, when Linz - the home town of the authors - is going be the European capital of culture.

 


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Senior Editor

Seitenwechsel. Geschichten vom Fußball. Hgg. v. Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bohmann 2008, 237 pp.
(Weitere Informationen hier)
Transcarpathica. Germanistisches Jahrbuch Rumänien 3-4/2004-2005. Hgg. v. Andrei Corbea-Hoisie u. Alexander Rubel. Bukarest/Bucuresti: Editura Paideia 2008, 336 pp.
[Die online-Fassung meines Einleitungsbeitrags "Thesen zur Bedeutung der Medien für Erinnerungen und Kulturen in Mitteleuropa" findet sich auf Kakanien revisited (Abstract / .pdf).]
Seitenweise. Was das Buch ist. Hgg. v. Thomas Eder, Samo Kobenter u. Peter Plener. Wien: Bundespressedienst 2010, 480 pp.
(Weitere Informationen hier wie da, v.a. auch do. - und die Rezension von Ursula Reber findet sich hier [.pdf].)
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