Postings mit Schlagwort "Revenant" (5)

 Vampirglaube & magia posthuma / Part 12 

posted by ush 9 years ago

Hagen Schaub (Wien): Knochen und Bestattungsriten. Die Bedeutung archäologischer Funde zum Wiedergänger- bzw. Vampirglauben

Während der Vampir etymologisch betrachtet ein südosteuropäisches Phänomen darstellt, das durch Gebietszuwächse 1718 auch zu einem österreichischen Thema wurde, mehren sich die Stimmen, die den Glauben an wiederkehrende schädigende Tote im Allgemeinen für alle Kulturen unterstellen. Das gewichtigste Argument sind bei weitgehend fehlenden schriftlichen Dokumenten die archäologischen Funde.

 Vampirglaube & magia posthuma / Part 8 

posted by ush 9 years ago

Niels K. Petersen (Kopenhagen): Magia Posthuma: Eine Weblog-Annährung an die Geschichte der zentral- und osteuropäischen Vampirfälle des 18. Jahrhunderts

Es gibt hunderte und tausende Websites zu Vampiren, deren die meisten sich auf Unterhal­tungsliteratur und -filme beziehen. Im Jahr 2007 habe ich mein eigenes Weblog namens Magia Posthuma (http://www.magiaposthuma.com) zu historischen Fällen der magia posthuma und des Vampirismus gestartet. Im Zentrum stehen also Vorfälle v.a. an der Peripherie des Habsburgerreiches von Wiedergängertum, bei denen Leichen exhumiert und zerstört wurden.

 Vampirglaube & magia posthuma / Part 7 

posted by ush 9 years ago

Peter Mario Kreuter (Regensburg): Er steht sogar im MERIAN. Oder: Über die Kar­rie­re vampiresken Verwaltungsschriftguts des 18. Jahrhunderts aus dem Hofkam­merarchiv

Dass Franz Grillparzer lange Jahre das Hofkammerarchiv leitete, wird dem kulturbe­flis­senen Wientourist nicht nur durch Reiseführer nähergebracht. Auch das Hofkammer­archiv selbst weist auf diesen Umstand gerne hin und bietet sogar die Besichtigung des kaum veränderten Dienstzimmers an. Auf die interessanten Bestände des Archivs wird eher selten eingegangen.

 Vampirglaube & magia posthuma / Part 6 

posted by ush 9 years ago

Thede Kahl (Wien): Bewahrung und Verdrängung von Vampirgeschichten in Nordgrie­chenland und Südalbanien

Im albanisch-griechischen Grenzraum haben sich unter Aromunen, Albanern und Grie­chen mündliche Überlieferungen zu Vampiren und ähnlichen Gestalten bis heute bewah­ren können. Auf dem engen Raum entlang einer der schärfsten Wohlstandskanten Euro­pas stoßen ländliche und städtische Gesellschaften aufeinander. Entsprechend unterschied­lich ist die Behandlung des kulturellen Erbes: Während man in Griechenland Personen suchen muss, die sich noch an Vampirgeschichten erinnern können, handelt es sich dabei in Albanien vielerorts bis heute um lebendiges Kulturgut.

 Vampirglaube & magia posthuma / Part 3 

posted by ush 9 years ago

Thomas M. Bohn (München): Das Gespenst von Lublau. Michael Kaspareks Verwand­lung vom Wiedergänger zum Blutsauger

Das Referat versucht, anhand eines Fallbeispiels die Wanderung der Vampire von Süd­osteuropa nach Ostmitteleuropa zu rekonstruieren. Da es sich um eine Imagination han­delte, kann dies nur im Sinne einer Diskursgeschichte erfolgen.

Editor

Einblicke in Editor's Welt. Interessiert an Geisteswissenschaften, staunend über Medien, Tendenz zum Bizzarren, vor allem in der Literatur. Über Anregungen, Kritiken, Kommentare freuen sich Usha Reber (editor@kakanien.ac.at und János Békési (webmaster@kakanien.ac.at).
The workshop Balkan Studies - quo vadis? is held on April 25, 2009.

Venue: HS, Inst. Slawistik, AAKH / Campus
The programme is to be found here, the abstracts are available as Balkan Studies 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, and as pdf.
Ort: HS, IOG, AAKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Zeit: 2. bis 4. April 2009
Veranstalter: IOG, Kk.rev
Funding: Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln

Programm, Abstracts (.pdf)
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