Die Hölle

posted by ush on 2010/02/05 11:04

[ Bizarrerien | Bizzarreries ]

Tanz der Blinden – Ein historischer Ausflug in die alte neue "Hölle"
 
Im Herbst 1906 eröffneten Sigmund und Leopold Natzler eines der legendärsten Unterhaltungsetablissements Wiens im Souterrain des Theater an der Wien: das Theater und Cabaret Die Hölle. Ralph Benatzky, Karl Farkas, Hugo Wiener, Bruno Granichstaedten und Stella Kadmon sind einige der Stars, deren Karriere in der Hölle ihren Anfang nahm. In zwei prachtvollen Jugendstilräumen sangen die umjubelten Diseusen Mela Mars und Josma Selim zu Champagner und lukullischen Genüssen frivole Lieder. Fritz Grünbaum las aus eigenen Dichtungen und Grete Wiesenthal brachte eindrucksvollen Tänze.
Tanz der Blinden ist ein Ausflug in die Zeit des Fin de Siècle. Basierend auf historischem Material lässt das Ensemble in seiner Interpretation die Hölle in neuem Glanz erstrahlen. Georg Wacks stellte rechtzeitig zum 104-jährigen Jubiläum der Hölle ein Programm zusammen, das den Bogen bis in unsere Zeit spannt. Stefan Fleischhacker sorgt mit seiner gewohnt prachtvollen Ausstattung und authentischen Kostümen für die entsprechende Atmosphäre. Zusammen inszenieren sie einen Abend, der ein Jahrhundert Unterhaltungskultur auf die Bühne bringt. Die Diseuse Elena Schreiber verzaubert mit pikanten Chansons, der Tenor Stefan Fleischhacker singt frühe Lieder von Robert Stolz, und der Chansonnier Martin Thoma bringt dunkle Lieder aus vergangenen Zeiten. Christoph Wagner-Trenkwitz wird in seiner Funktion als Fritz Grünbaum lesen, singen und tanzen. Zu Gast in der neuen Hölle ist außerdem Alois Baron von Pfiff, der letzte lebende Kunstpfeifer, und Jorgos Popondropolos aus den Eleusischen Wäldern. Verruchte Nacktbilder – Tableaux Vivants – lassen den Skandal des Jahres 1909 erahnen. Christina Renghofer und das Ensemble „Albero Verde“ begleiten den Abend mit Charme und Grazie.
Ergänzt wird die Produktion durch eine von Marie-Theres Arnbom kuratierte Ausstellung über das Theater und Cabaret Die Hölle, sowie einer Publikation, die im Armin Berg Verlag erscheint.
 
 
Premiere: Samstag, 6. März 2010 um 20.00 Uh
Weitere Aufführungen: 9., 10., 11., 13. März 2009, jeweils um 20.00 Uhr
 
Theater an der Wien  / Höllesaal
Linke Wienzeile 6 / 1060 Wien
Eintritt: 18 €
Karten: Vorvorkaufskasse des Theaters an der Wien / Tel.: + 43 1 58885 / www.theater-wien.at


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01 by lolaa at 2014/08/26 11:23 Bitte registrieren und/oder loggen Sie ein, um zu antworten
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Einblicke in Editor's Welt. Interessiert an Geisteswissenschaften, staunend über Medien, Tendenz zum Bizzarren, vor allem in der Literatur. Über Anregungen, Kritiken, Kommentare freuen sich Usha Reber (editor@kakanien.ac.at und János Békési (webmaster@kakanien.ac.at).
The workshop Balkan Studies - quo vadis? is held on April 25, 2009.

Venue: HS, Inst. Slawistik, AAKH / Campus
The programme is to be found here, the abstracts are available as Balkan Studies 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, and as pdf.
Ort: HS, IOG, AAKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Zeit: 2. bis 4. April 2009
Veranstalter: IOG, Kk.rev
Funding: Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln

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