Baltistik

posted by ush on 2008/08/13 11:52

[ Geisteswissenschaften ]

Ab Herbst bietet die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald den neuen Studiengang Baltische Regionalstudien/Baltijos regiono studijos an. Es ist der einzige Masterstudiengang für Baltistik in Deutschland. Während des zweijährigen Studiums wird Regional- und Landeskunde mit einer sprach- und kulturwissenschaftlichen Ausbildung
verbunden. Studienorte sind Greifswald und Vilnius (Litauen).

Im ersten Studienjahr in Greifswald liegt der Schwerpunkt auf der Vermittlung eines methodisch-theoretischen Grundgerüstes sowie dem Ausbau der Sprachkenntnisse. Das ist wichtig für das zweite Ausbildungsjahr in Litauen. Dort müssen die Studenten Litauisch
beherrschen und ihr Wissen über interkulturelle Kommunikation praktisch anwenden. Sie werden Kultur, Politik und Wirtschaft vor Ort kennen lernen.

Themen des Studienganges sind unter anderem Bilingualismus (Zweisprachigkeit), ethnographische Besonderheiten, Entwicklung der politischen Systeme der Region und Gegenwartsliteratur in der posttotalitären Gesellschaft. "Der binationale Studiengang ist stark gegenwartsbezogen und sozialwissenschaftlich orientiert. Die Studenten haben den Vorteil, in Greifswald als auch in der litauischen Landeshauptstadt in kleinen Studiengruppen arbeiten zu können.

Voraussetzung für diesen Studiengang ist ein abgeschlossenes Bachelor-Studium mit einem kulturwissenschaftlichen oder philologischen Teilfach. Interessierte müssen Kenntnisse der litauischen Sprache auf dem Niveau B2 nachweisen. Ein Einstufungstest kann in Greifswald absolviert werden. Der binationale Studiengang beginnt mit dem
Wintersemester 2008/09 und schließt mit einem doppelten Abschlusszeugnis (joint degree) ab. Der Aufenthalt der deutschen Studenten an der Universität Vilnius wird vom DAAD finanziell gefördert. Es gibt noch freie Plätze.

Die Universität Vilnius wurde 1579 gegründet und ist eine der größten Universitäten Ost- und Mitteleuropas. Dort studieren 23.200 Studenten an 12 Fakultäten. Sie ist Partneruniversität der Universität Greifswald.

Weitere Informationen: www.baltistik.uni-greifswald.de


Ansprechpartner an der Universität Greifswald
Prof. Dr. Stephan Kessler
Universität Greifswald
Institut für Fremdsprachliche Philologien - Baltistik
Domstraße 9/10,
17487 Greifswald

Telefon 03834 86-3200
Telefax 03834 86-3203
baltist@uni-greifswald.de


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Editor

Einblicke in Editor's Welt. Interessiert an Geisteswissenschaften, staunend über Medien, Tendenz zum Bizzarren, vor allem in der Literatur. Über Anregungen, Kritiken, Kommentare freuen sich Usha Reber (editor@kakanien.ac.at und János Békési (webmaster@kakanien.ac.at).
The workshop Balkan Studies - quo vadis? is held on April 25, 2009.

Venue: HS, Inst. Slawistik, AAKH / Campus
The programme is to be found here, the abstracts are available as Balkan Studies 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, and as pdf.
Ort: HS, IOG, AAKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Zeit: 2. bis 4. April 2009
Veranstalter: IOG, Kk.rev
Funding: Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln

Programm, Abstracts (.pdf)
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