myResearch

posted by ush on 2008/02/06 13:48

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myResearch ist eine wunderbare Ergänzung zu mySpace und ähnlichen Errungenschaften des Web 2.0. Es handelt sich bei myResearch um ein Projekt an den Wiener Volkshochschulen, das allen an Forschung Interessierten Einblicke in Forschungsabläufe gewährt, Möglichkeiten zur Mitsprache eröffnet und Schwellenängste vor dem wissenschaftlichen Arbeiten nimmt.

Anbei die Pressemeldung:

Wissenschaft erfahren

Forschen kann jeder, der sich mit einem bestimmten Thema auseinander setzen will und eine Portion Neugier und Hartnäckigkeit mitbringt. Die konkreten Interessenslagen und Ausgangssituationen der Teilnehmenden können dabei breit und unterschiedlich sein. Gleich sind einige grundsätzliche Überlegungen: Wo genau findet man Informationen zur eigenen Fragestellung, was findet man in einem Archiv, wie vertrauensvoll ist das Internet als Quelle, was passiert in einem Labor, wie werden die Erkenntnisse systematisiert?

In einsemestrigen Forschungswerkstätten zu vielfältigen Themen machen sich die TeilnehmerInnen mit Inhalten, Theorie und Methode vertraut und werden bei ihrer eigenen Forschungsarbeit von erfahrenen WissenschafterInnen unterstützt. So kann die Entstehung von "wissenschaftlichem Wissen" in greifbaren Forschungssituationen nachvollzogen werden.

Exkursionen in die Forschung

Praxisnahe Exkursionen in die Forschung vertiefen die theoretischen Grundlagen. Sowohl Forschungsprozess, als auch Forschungsergebnisse sind auf der Webseite www.myresearch.cc zugänglich.

myResearch Technik: Warum funktioniert das nicht?

myResearch startet im März mit myResearch Technik, an der Volkshochschule Meidling mit der Frage: "Warum funktioniert das nicht?" Wissenschaftliche Erprobungen der Benutzungsfreundlichkeit von Produkten.

Mit dieser praktischen Einführung in die Usabilityforschung, setzen sich die interessierten TeilnehmerInnen damit auseinander, warum manche Geräte, Bedienungsanleitungen, Softwareprogramme oder Verkehrsleitsysteme einfach zu benutzen sind – und manche nicht, sowie damit, was berücksichtigt werden muss, damit sie für unterschiedliche NutzerInnen "funktionieren".
In der Werkstätte werden die TeilnehmerInnen - mittels Vorträgen sowie über das Arbeiten in Kleingruppen - mit dem thematischen Feld der Usabilityforschung vertraut gemacht und dabei unterstützt, selbst ein Forschungsprojekt zu entwickeln.

myResearch Geschichte: Spuren des Raubes

Ebenfalls im März beginnt myResearch Geschichte im Volksbildungshaus Urania mit dem Thema: "Spuren des Raubes". Wissenschaftliche Recherchen zu in der NS-Zeit enteigneten Objekte, das eine praktische Einführung in die Provenienzforschung bietet.

Während des Nationalsozialistischen Regimes in Österreich wurden unzählige Kunstwerke von ihren BesitzerInnen geraubt bzw. enteignet. Die Arbeit der Provenienzforschung - die Dokumentation der Herkunft und des Besitzes eines Kunstwerkes - ähnelt einer historisch-detektivischen Recherchetätigkeit.
Die Teilnehmenden werden mittels Vorträgen sowie über das Arbeiten in Kleingruppen - mit dem thematischen Feld der Provenienzforschung vertraut gemacht und unterstützt, selbst ein Forschungsprojekt zu entwickeln.

myResearch ist ein Projekt von science communications research und Die Wiener
Volkshochschulen GmbH
, gefördert durch Mittel des Zentrums für Innovation und Technologie. Weitere Infos unter: www.myresearch.cc oder unter der Telefonnummer +43 1 585 60 69-31 (Montag, 14.00-15.30 Uhr und Donnerstag, 9.00-11.00 Uhr).
 


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Editor

Einblicke in Editor's Welt. Interessiert an Geisteswissenschaften, staunend über Medien, Tendenz zum Bizzarren, vor allem in der Literatur. Über Anregungen, Kritiken, Kommentare freuen sich Usha Reber (editor@kakanien.ac.at und János Békési (webmaster@kakanien.ac.at).
The workshop Balkan Studies - quo vadis? is held on April 25, 2009.

Venue: HS, Inst. Slawistik, AAKH / Campus
The programme is to be found here, the abstracts are available as Balkan Studies 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, and as pdf.
Ort: HS, IOG, AAKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Zeit: 2. bis 4. April 2009
Veranstalter: IOG, Kk.rev
Funding: Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln

Programm, Abstracts (.pdf)
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