DoktorandInnen IDS

posted by Katalin Teller on 2009/10/02 10:30

[ Doctoral Student Position ]

Im Institut für Deutsche Sprache (IDS) sind zwei DoktorandInnenstellen (TV-L E 13/50%,  Kennziffer 17/09) für drei Jahre zu besetzen. Bewerbungsvoraussetzung ist ein Hochschulabschluss (Staatsexamen, Magister, Master) im Fach Germanistik mit Schwerpunkt neuere deutsche Sprachgeschichte. Erwünscht ist Kompetenz in Politologie oder Geschichtswissenschaft sowie Interesse an kulturwissenschaftlichen sowie an diskursgeschichtlichen Fragestellungen. Dienstort ist Mannheim. Bewerbungsschluss ist der 15. November 2009.

Die Leibniz-Gemeinschaft vereint 86 außeruniversitäre Forschungsinstitute und Serviceeinrichtungen für die Forschung. Drei weitere Institute sind assoziierte Mitglieder. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften.

Leibniz-Institute arbeiten strategisch und themenorientiert an Fragen von gesamtgesellschaftlicher und überregionaler Bedeutung. Dazu bedienen sie sich sowohl der Grundlagenforschung als auch der angewandten und Großgeräteforschung. Sie pflegen intensive Kooperationen mit Hochschulen, Industrie und anderen Partnern im In- und Ausland.

Das Begutachtungsverfahren der Leibniz-Gemeinschaft setzt Maßstäbe bezüglich seiner Transparenz, Unabhängigkeit und Konsequenz. Bund und Länder fördern die Institute der Leibniz-Gemeinschaft gemeinsam. Die Leibniz-Institute beschäftigen mehr als 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und haben einen Gesamtetat von etwa 1,2 Mrd. Euro. Leibniz-Institute bieten attraktive Arbeits-, Forschungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten in allen Stadien einer Tätigkeit in der Wissenschaft.

Transdisziplinäres Kooperationsprojekt "Demokratiegeschichte des 20. Jahrhunderts als Zäsurgeschichte - das Beispiel der frühen Weimarer Republik".

Das Institut für Deutsche Sprache (IDS), das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) und das Herder Institut (HI) starten am 1. Februar 2010 ein gemeinsames Forschungsprojekt, das den tiefgehenden gesellschaftlich-politischen und damit diskurs- und sprachgeschichtlichen Umbruch vom späten Kaiserreich zur Weimarer Republik (etwa 1917 bis etwa 1924), also den Wechsel von der Monarchie zur Demokratie, zum Thema hat. Ziel des Projekts ist die Erforschung der Entwicklung von demokratiebezogenen Wortschätzen und demokratischen Kommunikationsformen, von mentalitätsgeschichtlich zu beschreibenden Prozessen der Identitätskonstituierung und -verteidigung und von der Veränderung von Teilhabe und Aushandlungsstrategien in Bezug auf diskursgeschichtlich zentrale Themen.

An diesem Verbundprojekt ist die Sprach- und die Geschichtswissenschaft beteiligt und es ist in Mannheim, München und Marburg angesiedelt.

Die Beachtung der Schwerbehindertenrichtlinien und der Vorschriften des Gesetzes über Teilzeitarbeit ist gewährleistet. Wir fördern die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen senden Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 17/09 an Prof. Dr. Dr. h.c. Ludwig M. Eichinger, Institut für Deutsche Sprache, Postfach 10 16 21, 68016 Mannheim.


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