Sind Weblogs Monster? | Are Weblogs Monsters? - Part 5

posted by usha on 2005/05/15 10:14

[ Sind Weblogs Monster? | Are Weblogs Monsters? ]

Zumindest für die deutschsprachige Blogger/innengemeinschaft versuchte kürzlich nico zusammenzufassen, was ein Blog ist.
Natürlich kann es helfen, den kleinen Blogging-Leitfaden zu lesen und möglicherweise auch zu beherzigen. Wer will. Es gibt ja auch mehrere Einträge, versuchsweise Definitionen etc. zum Blog, wie Kk.rev bspw. auf der Weblog-Einstigsseite eine führt, und zusätzlich seien auch die ersten wissenschaftlichen Arbeiten zu Weblogs auf Randgänge verwiesen.

Nichtsdestotrotz möchte ich ganz persönlich mich eigentlich gegen eine allzu starke Definition von Blogging, Weblogs etc. verwehren, aus dem ja auch immer eine Tendenz der Kanonisierung zu einer festen Gattung inhärent ist. Blogs können aber durchaus immer noch ein Experimentierfeld der Kommunikation sein. In diesem Sinne würde ich den ersten Punkt des "Leitfadens",
Ein Weblog ist weder Forum noch Email

in seinem ersten Teil nicht unterschreiben wollen. Ein Weblog kann auch ein Forum sein, - warum auch nicht? Jede Antwort, die ihre eigenen Links, Pfade, Vernetzungen enthält, bildet ein Forum heraus. Eine Kommunikation der Informationen, der Dinge - wie immer man metaphorös man das nennen mag.

Kurzum: Ich möchte eigentlich die Monsterhaftigkeit der Weblogs verteidigen! In diesem Sinne ist mir die "Duden"-Definition des Weblogs mit Katzenbildern, wie referiert bei Industrial Technology & Witchcraft immer noch am liebsten!

Antworten

01 by anonymous at 2005/05/20 20:56 Bitte registrieren und/oder loggen Sie ein, um zu antworten
Zumindest für die deutschsprachige Blogger/innengemeinschaft versuchte kürzlich nico zusammenzufassen, was ein Blog ist.

Zur Definition des Blogs gehört wohl (in den meisten Fällen) auch seine meinungbildende Rolle. Dieser Eigenschaft wegen kann man ab dem 1. Juli seinen Meinung nicht meht anonym posten - die Novelle zum Mediengsetz verlangt die Angabe des Namens und der Adresse des Webseiten-Betreibers, "meinungsbildende" Inhalte sollen strenger behandelt werden.
Bei fehlendem oder "falschem" Impressum soll gestraft werde. Doch wie soll das aufgespürt bzw. überprüft werden? Wohl schwer bis gar nicht, würd ich nach der Lektüre des ORF-Artiklels sagen.
Eine weitere Gesetzesneuerung, die zur "Sinnessuche" anregt.

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