Postings mit Schlagwort "Nationalsozialismus" (12)

 Verpflichtung als Zeitzeuge 

posted by SHorváth 8 years ago

Vor dem Besucherzentrum der KZ-Gedenkstätte Mauthausen (Erinnerungsstraße 1, 4310 Mauthausen) wird die alljährlich organisierte Open-Air-Filmretrospektive, die dieses Jahr den Fokus auf die Thematik Verpflichtung als Zeitzeuge gerichtet hat, zwischen 19. und 22. August, 20 Uhr vonstatten gehen. Die Retrospektive zeigt vier herausragende Spielfilme (Programm in PDF), die auf wahren Begebenheiten basieren und oftmals unter Mitwirkung oder auf der Grundlage persönlicher Erinnerungen Überlebender entstanden. Sie ist zugleich eine Hommage an Artur Brauner, geboren 1908, einen Überlebenden der NS-Judenverfolgung, der seit über sechzig Jahren Produzent von mehr als zwanzig deutschsprachigen Filmen über die Schoah, das Überleben, den mörderischen Antisemitismus und auch dessen Folgen nach 1945 ist.

 Deutsche und Polen 

posted by SHorváth 8 years ago

Eine Liste jener Filme, die noch bis Ende August im Rahmen der Reihe Deutsche und Polen im Berliner Zeughauskino aus Anlass des 70. Jahrestages des deutschen Überfalls auf Polen gezeigt werden, könnte auch für die Leser dieses Weblogs von großem Interesse sein (sie ist auch als PDF abrufbar). Die Schau findet begleitend zur gleichnamigen Ausstellung des Deutschen Historischen Museums (bis 6. September 2009) statt und präsentiert sowohl deutsche als auch polnische Produktionen, welche über die Ereignisse der Jahre 1939 bis 1945 hinaus "eine mehr als sechshundertjährige Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen erzählen und ein wechselhaftes, immer facettenreicher werdendes Bild des jeweils Anderen zeichnen“. Eine weitere Beschreibung der Filmwerke findet sich zudem auf der Seite des Polnischen Instituts Berlin.

 Filme zu Widerstand und Solidarität in den NS-Lagern  

posted by SHorváth 9 years ago
Auch zum heurigen Jahresbeginn kann das Wiener Publikum die im vergangenen Sommer in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen veranstaltete (s. Blog) und jährlich themenspezifisch ausgelegte Filmretrospektive über den NS-Terror im Metro-Kino sehen. Diesmal werden erneut selten am Spielplan stehende und höchst eindrucksvolle Werke gezeigt, die sich mit dem Thema "Widerstand und Solidarität“ auseinandersetzen. Zwischen 13. und 16. Jänner stehen die Filme "Die Passagierin" (Andrzej Munk, Polen 1963), "Der Boxer und der Tod" (Peter Solan, Tschechoslowakei 1962), "Nackt unter Wölfen" (Frank Beyer, DDR 1963) sowie der US-amerikanische Film von Jack Gold "Aufstand in Sobibor" von 1987 auf dem Programm.
Weiterführende Links: www.mauthausen-memorial.at; www.dieuniversitaet-online.at; www.erinnern.at; www.doew.at
 

 Widerstand und Solidarität/Medizin im NS- und Nachkriegsfilm 

posted by SHorváth 9 years ago

Im Redaktions-Blog vor einiger Zeit angekündigt – die zum vierten Mal vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen von 20.-23.08.2008 | 20:00 Uhr veranstaltete Open Air Filmreihe, die sich heuer der Thematik Widerstand und Solidarität widmet.

Daran anschließend wird von 26.-29.08.2008 | 20:00 Uhr die filmische Auseinandersetzung mit Medizin im NS- und Nachkriegsfilm im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim "im_fokus“ stehen.

Über genaue Zeit-, Ort- und Projektionsangaben sowie über die kostenlosen Busshuttles ab Wien, Ballhausplatz (17.00 Uhr) und ab Linz, Hauptbahnhof (18.30 Uhr) nach Mauthausen gibt der Flyer [.pdf] wie auch die Mauthausen Memorial Website detaillierte Auskunft. 

 Antisemitismus und Film 

posted by SHorváth 9 years ago

Ein CfP via H-Soz-u-Kult mit nunmehr baldig endender Einreichungsfrist: Für die 9. Laupheimer Gespräche, die das Thema "Antisemtischer Film" aufgreifen, können noch bis zum 29.2. Exposés im Umfang von maximal einer halben bis einer ganzen Seite für dreißigminütige Beiträge, insbesondere von jüngeren Historikern, Kunsthistorikern, Theater- und Medienwissenschaftlern oder Politologen, die jüngst zu diesem Themenfeld gearbeitet haben, eingereicht werden.

Die Tagung findet von 29.05.2008-30.05.2008 im Museum zur Geschichte von Christen und Juden im Kulturhaus Schloss Großlaupheim (Claus-Graf-Stauffenberg-Straße 15, 88471 Laupheim) statt. Als Themenfelder der Tagung, die vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Laupheim organisiert wird, könnten - neben Einzelanalysen von Fallbeispielen - folgende Fragen fokussiert werden:

 Gedenkjahr 2008 

posted by SHorváth 9 years ago

Als filmischen Auftakt zu Beginn des Gedenkjahrs 2008, welches im Zeichen der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus steht, hat das Wiener Institut für Zeitgeschichte den DDR-Fernsehfilm "Die Bilder des Zeugen Schattmann" (DDR 1970/71) gewählt. Dieser Vierteiler, der als Österreich-Premiere ausgestrahlt wird, wird am 24. Jänner mit einer Einführung von Frank Stern im HS 1 des Instituts für Judaistik für einen verlängerten und denkwürdigen Filmabend sorgen...

 Filmschau "Kinder im KZ" 

posted by SHorváth 10 years ago

Auf das, was bereits im Redaktions-Blog kundgemacht wurde, soll hier nochmals die Aufmerksamkeit gelenkt werden: Die im August letzten Jahres in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen organisierte Filmschau "Kinder im KZ" wird – wie im Jahr zuvor mit dem Themenschwerpunkt "Frauen im KZ" im Wiener Metrokino – heuer im De France vom 15. bis 18. Jänner ihre Wiederholung finden.

 Präsentation - Presentation - Part 16 

posted by SHorváth 10 years ago

An die morgen in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen beginnende Open-Air-Filmretrospektive "Kinder im KZ", welche nochmals in Erinnerung gerufen werden soll, schließt das Gedenk-Filmfestival "im_fokus" – Jugend im Nationalsozialismus mit 28. August an und bringt bis zum 31. August im Lern- und Gedenkort Schloss Hartheim (Alkoven) vier weitere Filme zur Schau.

Den Flyer zu beiden Veranstaltungen gibt es hier als Download im PDF-Format; die Auswahl der am Programm stehenden Filmwerke sogleich im Anschluss:
 

 Präsentation - Presentation - Part 15 

posted by SHorváth 10 years ago

Wie jedes Jahr im August wird in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen auch heuer wieder eine außergewöhnliche Filmretrospektive mit einem speziellen thematischen Fokus organisiert. Vom 22. bis 25. August richtet sich diese cineastische Auseinandersetzung auf die "Kinder im KZ". Im Rahmen dieser Reihe werden bedeutende, selten gespielte Filmwerke auf die Open Air Leinwand gebracht.

 

    Von den zahllosen jüdischen und nichtjüdischen deportierten Kindern überlebten nur wenige die NS-Vernichtungspolitik. Seit 1945 haben immer wieder Filmemacher versucht, sich dem Schicksal der Kinder und Jugendlichen in den Lagern und nach der Befreiung zu nähern. Spielfilme, die das körperliche und psychische Leiden der Kinder im KZ darstellen, stellen eine große Herausforderung für Regisseure, SchauspielerInnen aber auch für die Zuschauer dar. In diesen Filmen geht es nicht allein um die Verfolgung, um die Deportation, um kindliche Erfahrungen im Umgang mit den NS-Tätern, sondern auch um die Erfahrung von Solidarität und um das Überleben von viel zu wenigen und ihr Schicksal in der Nachkriegszeit.

 Präsentation - Presentation - Part 13 

posted by SHorváth 11 years ago

Von 16. bis 19. Jänner 2007 wird im Wiener Metro-Kino die im August 2006 in der KZ-Gedenkstätte Mauthausen veranstaltete Filmretrospektive "Frauen im KZ" wiederholt.
 

 Präsentation - Presentation - Part 9 

posted by SHorváth 11 years ago

Das zentrale Augenmerk der diesjährigen Open Air Filmretrospektive, die sich zwischen 23. und 26. August vor der KZ-Gedenkstätte Mauthausen ereignet, gilt dem Themenschwerpunkt Frauen im KZ.

Dem Veranstaltungsfolder sind Ort, Zeit und die Filmliste zu entnehmen. Wie auch hier im Anschluss:

Nachtrag: Interview mit Frank Stern, dem Kurator der Filmreihe, auf www.dieuniversitaet-online.at
 

 Vorträge - Lectures 

posted by SHorváth 12 years ago

Die Umerziehungsstrategien der alliierten Besatzungsmächte in der Periode nach 1945 - sich vehement der Aufgabe der sog. Re-education bzw. der Re-orientation in Deutschland und Österreich verpflichtend - kamen einer vorsätzlichen "Schockmethodik" gleich, die vor allem durch visuelle Maßnahmen ihre zum kollektiven Schuldbewusstsein und Schuldbekenntnis der Bevölkerung hinlenkende Wirksamkeit entfalten sollte, zugleich jedoch die projizierten Bilderwelten ob ihrer wahrlich grausamsten Wirklichkeit in Frage stellt, indem diese viele "Leerstellen" des nicht einmal annähernd Fassbaren umkreisen. Verwiesen sei hiermit auf den Vortrag -
 

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