Cineastische Spurensuche in SOE

posted by SHorváth on 2010/03/02 13:15

[ Veranstaltungen - Conferences ]

Am 4. und 5. März werden in Leipzig die südOsteuropäischen Filmtage "Umbruch 1989/90. Cineastische Spurensuche in südOsteuropa." präsentiert. Die Dokumentar-, Spiel-und Kurzfilme aus Bulgarien, Slowenien, Polen, Tschechien und Ungarn zeigen das alltägliche Leben in sozialistischen Systemen, die Entwicklung subkultureller Initiativen als Abgrenzung zum herrschenden politischen System und die gesellschaftlichen Umbrüche vor und nach der politischen Wende.  Wissenschaftliche Inputs ergänzen die Filmvorführungen.

Los geht’s am 4. März ab 18 Uhr im Zeitgeschichtlichen Forum. Schwerpunktmäßig beschäftigt sich dieser Abend mit der Musik dieser Zeit und seinen gesellschaftlichen Auswirkungen. Folgende Filme werden zu sehen sein: 
 
  • Music is the Art of Time/LP Film Pankrti Dolgcajt – Igor Zupe (2006, 46 min., Slowenien)
  • Dübörög a nemzeti rock (Rocking the Nation) - Borbala Kriza (2007, 70 min., Ungarn)
  • Direktor na Wodopad (Direktor des Wasserfalls) - Iwan Kowatschew (1989, 40 min., Bulgarien)
  • Největší přání (The Greatest Wish) - Jan Špáta (1990, 85 min., Tschechien)

Eintritt frei

Der zweite Abend findet im Polnischen Institut statt. Dieser Abend beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der Orangen Alternative aus Polen. Neben einer wissenschaftlichen Einführung durch Tina Wünschmann, die sich in ihrer Dissertation mit dieser polnischen Untergrundbewegung beschäftigt, werden gezeigt:

5. März ab 20 Uhr:

  • Major albo rewolucja krasnoludków (Der Major oder Die Revolution der Zwerge) – Maria Zmarz-Koczanowicz (1989, 40 min.)
  • Pomarańczowa Alternatywa (Die Orange Alternative) – Mirosław Dembiński (1989, 21 min.)
  • Krasnoludek prezydentem (Zwerg for president) – Mirosław Dembiński (2003, 36 min.)

Eintritt frei

Unterstützt werden die Filmtage, die von der Leipziger Zweigstelle des LIPA SouthEast
Europe Network
 organisiert werden, vom Kompetenzzentrum Mittel- und Osteuropa Leipzig (KOMOEL), vom Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig, vom Polnischen Institut, von der Südosteuropa-Gesellschaft, vom Bulgarischen Kulturinstitut und vom Europa-Haus Leipzig.


Antworten

Calendar

Links