CfP: Re-evaluating DEFA Cinema

posted by SHorváth on 2010/01/22 18:12

[ Call for Papers - Call for Entries ]

The German Studies Association (GSA) in Oakland, California organizes its 34th Annual Conference from October 7th to 10th, 2010, dealing with the topic of DEFA Cinema. Deadline for submissions is January 31st. 

In recent years, scholarship about East Germany's film company DEFA has undergone a cultural turn. Barbara Eichinger, co-editor of the 2009 essay collection "Film im Sozialismus - die DEFA" (see description below), acknowledges a shift in GDR scholarship towards "transnationale und historiografische Perspektiven auf die kulturellen, soziologischen und politischen Gegebenheiten" (20). Among other conferences, the Fifth Biennial Summer Film Institute by the DEFA Film Library at the University of Massachusetts - Amherst in 2009 looked at new approaches of "Rewriting (East) German Cinema: Issues in Film Methodology and Historiography".

The organizers of the conference seek to continue these methodological discussions at the 2010 GSA convention in Oakland, CA, and invite abstracts of approximately 250 words for two interdisciplinary panels and a roundtable discussion under the overarching topic Re-evaluating DEFA Cinema. Panel I will combine papers addressing aspects of "Star Culture", panel II centers around the topic "DEFA Dis/Continuities". The topic for the roundtable discussion will be "DEFA's Afterlife - and Why We Should Care".

Please send an abstract, indicating which panel you are submitting to, and a current CV to both organizers by January 31st. All presenters have to be GSA members at the time of submission.

Contact: Sebastian Heiduschke, 210 Kidder Hall, Corvallis, OR 97331, USA  (+1-541-737-3957) and Benita Blessing

Zitation dieses Beitrages: http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/termine/id=12981

 

Publication: Film im Sozialismus - die DEFA, hg. von Barbara Eichinger und Frank Stern, Wien: Mandelbaum Verlag, 2009.

Es wird wahrscheinlich noch Jahrzehnte dauern, bis dieses Land sich tatsächlich als ein Land reflektieren kann. Zunächst bleibt noch ein wüstes Feld von Erinnerungen, das nun nach und nach in der internationalen Forschung entdeckt wird. Oft spiegeln sich Erinnerungen im Film, und so etablierte sich insbesondere der DEFA-Film als ideales Medium der Geschichtsschreibung. Projektionen von Ost und West auf West und Ost entsprechen selten individuellen Realitäten. Die gegenwärtige Beschäftigung mit dem DEFA-Film kann helfen, unterschiedliche Blickwinkel auf "das Leben" in der ehemaligen DDR zu entwickeln.
Im Jahr 2009, also zwanzig Jahre nach der "Wende", ist die künstlerische Reflexion der Erinnerung an die DDR eine völlig andere, als sie es unmittelbar nach der "Wende" war. Was damals in den letzten Produktionsjahren vor allem von der jüngsten Regiegeneration der DEFA künstlerisch umgesetzt wurde, gehört wohl zu den spannendsten visuellen Quellen.
Dieses Buch bietet eine Übersicht und eine grundlegende Einführung in die Geschichte der DEFA. Die einzelnen Beiträge des Buches umspannen Themen wie "Anti- und Antifaschismus", "DEFA – International", "ÖsterreicherInnen im DEFA-Film" und Beiträge zum berühmtesten DEFA-Regisseur Konrad Wolf. Neben den wissenschaftlichen Beiträgen enthält der Band Interviews mit dem DEFA Regisseur Rainer Simon und dem Komponisten und Pianisten André Asriel sowie zahlreiche Abbildungen.

 

 

 

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