Stipendien | Scholarships - Part 7

posted by usha on 2006/02/20 09:00

[ Stipendien | Scholarships ]

Das Institut für Europäische Geschichte vergibt Stipendien für einen Forschungsaufenthalt in Mainz ab Ende 2006. Deadline für Bewerbungen ist der 31. März 2006.

Das Stipendienprogramm des Instituts für Europäische Geschichte führt Forschung, Ausbildung und internationale Vernetzung zusammen. Das Institut ermöglicht seinen Stipendiaten, ungestört ihr eigenes Forschungsvorhaben zu verfolgen. In einer internationalen Gesprächsatmosphäre schärfen die Stipendiaten Methoden und Fragestellungen einer interdisziplinären historischen Europaforschung. Sie erhalten die Gelegenheit, forschungsbegleitende Qualifikationen zu erwerben, indem sie – je nach Interesse und fachlicher Ausrichtung – an den vielfältigen wissenschaftsorganisatorischen Aktivitäten des Instituts mitwirken. Im Austausch mit den internationalen Kooperationspartnern des Instituts können sie sich in das Netzwerk der historischen Europaforschung integrieren.

Gefördert werden Forschungen zu den Grundlagen Europas – vergleichende und/oder transnationale bzw. transkulturelle Projekte, die sich mit europäischen Transfer- und Kommunikationsprozessen sowie mit Europa-Vorstellungen und Europa-Konzeptionen zwischen ca. 1450 und ca. 1950 befassen. Der übliche Förderzeitraum ist sechs bis zwölf Monate. Projekte, die sich in die Forschungsbereiche des Instituts einfügen, werden besonders begrüßt und können länger gefördert werden. Zu diesen Forschungsbereichen, in denen die Stipendiaten eng mit den Wissenschaftlern des Instituts zusammenarbeiten können, zählen:

  • "Europa: Diskurse, Konstrukte, Realitäten"
  • "Religion und Mobilität. Interaktion von religiös-konfessionellen Faktoren und raumbezogener Mobilität in europäischen Gesellschaften der Neuzeit"
  • "Europäische Transfer- und Transformationsprozesse zwischen Reformation und Säkularisierung

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten wohnen und arbeiten im Institutsgebäude in Mainz. Reisen zu Archiven, Bibliotheken, auswärtigen Fachleuten und Fachtagungen sind möglich. Für ihre Forschungen steht den Stipendiaten die gut ausgestattete Spezialbibliothek des Instituts zur Verfügung.

Bewerben können sich Wissenschaftler/innen aus dem In- und Ausland, die in der Regel an ihrer Dissertation arbeiten. Falls diese im Rahmen eines Post-Doc-Projekts erweitert oder vertieft werden soll, muss die Dissertation bei Bewerbungsschluss abgeschlossen sein. Bewerber müssen zumindest einen ersten qualifizierten Hochschulabschluss als Historiker oder Theologen haben. Als außeruniversitäre Forschungseinrichtung nimmt das Institut keine Prüfungen ab und verleiht keine akademischen Grade. In der Regel werden Dissertationen unter Verantwortung des jeweiligen Betreuers an der Heimatuniversität zum Abschluss gebracht. Nach Absprache ist jedoch eine Betreuung durch die Wissenschaftler des Instituts möglich, die das Promotionsrecht an den Universitäten Mainz und Frankfurt am Main besitzen.

Das Höchstalter bei Stipendienantritt beträgt 32 Jahre; begründete Ausnahmen sind möglich. Ausländische Bewerber müssen die deutsche Sprache so gut beherrschen, dass sie am wissenschaftlichen Gespräch untereinander und mit den Mitarbeitern des Instituts teilnehmen können. Die Höhe der Stipendien orientiert sich an den Sätzen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) für Doktoranden. Der Stipendiensatz liegt nach Studienabschluss bei monatlich € 795. Promovierte Stipendiaten sowie Stipendiaten, deren ausländisches Examen einem deutschen Hochschulabschluss gleichwertig ist, und die danach mindestens zwei Jahre wissenschaftlich tätig waren, erhalten monatlich € 975. Hinzu kommt ein Krankenkassenzuschuss. Im Förderungszeitraum ist eine finanzielle Unterstützung von anderer Seite nicht zulässig. Die Miete für das Wohn- und Arbeitszimmer im Institutsgebäude beträgt zur Zeit € 146 monatlich einschließlich der Nebenkosten.

Für die Antragsstellung werden benötigt (in dreifacher Ausfertigung, keine separaten Mappen):

  1. das ausgefüllte und unterzeichnete Bewerbungsformular (Download).
  2. Kopien von Hochschulzeugnissen
  3. Eine Skizze des Forschungsvorhabens mit Arbeits- und Zeitplan für den beabsichtigten Aufenthalt in Mainz (5 bis max. 7 Seiten / 9000 bis max. 13000 Zeichen, inkl. Leerzeichen).
  4. Gegebenenfalls ein Verzeichnis der wissenschaftlichen Publikationen.
  5. Ein Exemplar der Dissertation (bei Post-doc-Anträgen, die an die Dissertation anschließen).
  6. die Namen und Adressen von wenigstens zwei Hochschullehrern / innen oder wissenschaftlichen Betreuern/innen der Bewerberin/des Bewerbers, die bereit sind, auf Anfrage des Instituts ein Gutachten zu erstellen.

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