eInclusion

posted by ush on 2009/02/06 22:14

[ Europa | Europe ]

Hinwiederum widmet sich Assen Kanev in seinem Beitrag, der aus dem vorvergangenen Emergenzen-Workshop zu Kollektivität und Individuum stammt, dem Schlagwort der vereinigten EU von der multiplex unitas als Leitgedanke, der zur Digitalisierung von Demokratieprojekten und Kulturgütern führt.

Digitalisierte Archive und Bibliotheken, überhaupt die vielleicht ja tatsächlich unheimliche Verdoppelung von Kulturgütern im digital space ist vom Gedanken der Vielfalt in der Einheit nicht direkt zu nennen. Wenn auch das Schlagwort von und die Aufforderung zur Bildung einer ausdifferenzierten gemeinsamen europäischen Identität manche ZeitgenossInnen angestaubt und utopisch vorkommen mag, macht sich der Autor dennoch die Mühe, es ernst zu nehmen.

Mit Hilfe von Identitätskonzepten von Jan Assmann, Aleida Assmann und Manuel Castells zeichnet Kanev diesen Weg zu einer sinnvollen Digitalisierung nach und zeigt die Logik, die durchaus in diesen EU-weiten Projekten steht nach. Eine besondere Rolle spielt dabei Bulgarien als das Heimatland des Autors.


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Editor

Einblicke in Editor's Welt. Interessiert an Geisteswissenschaften, staunend über Medien, Tendenz zum Bizzarren, vor allem in der Literatur. Über Anregungen, Kritiken, Kommentare freuen sich Usha Reber (editor@kakanien.ac.at und János Békési (webmaster@kakanien.ac.at).
The workshop Balkan Studies - quo vadis? is held on April 25, 2009.

Venue: HS, Inst. Slawistik, AAKH / Campus
The programme is to be found here, the abstracts are available as Balkan Studies 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, and as pdf.
Ort: HS, IOG, AAKH, Spitalgasse 2, 1090 Wien
Zeit: 2. bis 4. April 2009
Veranstalter: IOG, Kk.rev
Funding: Fritz-Thyssen-Stiftung, Köln

Programm, Abstracts (.pdf)
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